Karlsruher SC: Kai Schwertfeger muss sich hinten anstellen

Kai Schwertfeger gehörte bei Alemannia Aachen in der Hinrunde zu den wenigen Konstanten des insolventen Vereins. In allen 20 Spielen stand der 24-Jährige Defensivallrounder auf dem Platz und bot dabei stets eine solide Leistung. Im Winter entschied sich Schwertfeger, nachdem er zuvor zum Kapitän der Alemannia berufen wurde, zu einem Wechsel zum Ligakonkurrenten und Aufstiegsfavoriten Karlsruher SC. Dort angekommen, muss sich der gebürtige Düsseldorfer aber erst einmal hinten anstellen. Sowohl beim Spiel gegen den VfL Osnabrück (2:3) als auch beim Heimspiel gegen Arminia Bielefeld (0:0) gehörte Schwertfeger zwar zum Kader, doch eingewechselt wurde er nicht. Auch ein Platz in der Startelf von Trainer Markus Kauczinski ist derweil recht unwahrscheinlich.

"Ich weiß, dass es schwer wird"

Auf seiner angestammten rechten Verteidigerposition hat Schwertfeger derzeit den gleichaltrigen Phillip Klingmann vor sich, auf der anderen Seite erhielt Nachwuchstalent Kevin Akpoguma zuletzt den Vorzug. Beide Spieler machten ihre Sache in den letzten Wochen gut, einen Anlass für einen Wechsel gibt es momentan nicht. Vor allem der erst 17-Jährige Akpoguma spielte sich in den vergangenen Spielen in die Herzen der KSC-Fans. Mit seiner Unbekümmertheit und seinem großen Talent stellte er nicht zuletzt die Stürmer des VfL Osnabrück und von Arminia Bielefeld vor große Schwierigkeiten. Somit deutet alles darauf hin, dass sich Schwertfeger in den kommenden Wochen nur auf der Bank wiederfinden wird. Dennoch gibt er sich in einem Interview mit der "Pforzheimer Zeitung"  optimistisch: "Ich bin aber keiner der meckert. Ich werde arbeiten und versuchen, mich anzubieten". Gleichzeitig räumt er auch ein: "Ich weiß aber, dass es schwer wird." Wie schwer es wirklich wird, haben die ersten beiden Spiele in diesem Jahr bereits gezeigt.

FOTO: Lennart Ebersbach

   

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