Karlsruher SC: Im Trubel wieder Alltag

Es sind wieder einmal unruhige Zeiten rund um den Wildpark. Trotzdem geht es für den KSC am Samstag mit dem sechsten Spieltag in der 3. Liga weiter. Zu Gast ist der Hallesche FC.

Bajramovic-Premiere

Es ist derzeit sicherlich nicht leicht für Akteure und Verantwortliche des Karlsruher SC. Da wurde gerade erst Marc-Patrick Meister entlassen und die Suche nach einem Nachfolger ist in vollem Gange, da geht es auch schon wieder um die, für den KSC so wichtigen, Punkte in der Liga. Die magere Ausbeute von bisher vier errungenen Zähler soll und muss ausgebaut werden – und das am besten auch schon beim Heimspiel gegen Halle. An der Seitenlinie wird dabei (Interims-) Coach Zlatan Bajramovic stehen, der seine Premiere in der Liga gibt. Unter der Woche gelang den Karlsruhern bei seinem ersten Spiel als Cheftrainer allerdings schon ein 5:0-Erfolg im bfv-Rothaus-Pokal gegen den Landesligisten SV Rohrbach. Die Ausgangslage vor der kommenden Partie ist allerdings eine ganze andere. Der KSC steht mit vier Zählern derzeit auf Rang 15 und auch die Gäste haben den Saisonstart mit zwei Zählern und dem daraus resultierenden 17. Platz vergeigt. Somit kommt es im Wildpark also zu einem echten Krisenduell.

"Bisschen angespannt und nervös"

Zlatan Bajramovic selbst schaut mit Vorfreude auf seine erste Liga-Partie als verantwortlicher Cheftrainer: "Ich bin etwas angespannt und nervös, das ist aber normal. Das war bei mir, egal in welcher Position, immer so. Sobald die Jungs dann den Rasen betreten und den ersten Zweikampf gewinnen, löst sich meine Nervosität und es entwickelt sich eine pure Freude.“

Torhüter Benjamin Uphoff, der gegen Halle wieder im Kasten stehen wird, nachdem Dirk Orlishausen im Landespokal ran durfte, akzeptierte die Kritik der letzten Wochen: "Das war nach dem Auftritt in Köln völlig berechtigt. Die Trainingswoche war aber gut. Wir waren hochkonzentriert. Jetzt gilt es, das auch am Wochenende umzusetzen“, blickt Uphoff auf das Spiel gegen Halle voraus.

Es sollte allen klar sein, dass dem KSC in dieser Situation nur ein Sieg weiterhilft. Gegen eine Mannschaft die unter den Karlsruhern steht, wovon es derzeit nicht viele gibt, sollte man auch davon ausgehen, dass das gelingt. Vielleicht ist es Zlatan Bajramovic auch gelungen ein paar mehr Prozentpunkte aus der Mannschaft herauszukitzeln. Schließlich können sich auch seine Chancen auf den Cheftrainerposten bei einer ansprechenden Leistung verbunden mit drei Punkten erhöhen.

   
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