Kampf um den Aufstieg: Chemnitz gegen Osnabrück

Am Samstag hat der Chemnitzer FC die Möglichkeit seinen extravaganten Siegeslauf im Heimspiel gegen den VfL Osnabrück fortzusetzen und damit erstmals in dieser Saison auf den Relegationsplatz zu springen. Aber auch der VfL Osnabrück will an den positiven Eindrücken aus den vergangenen Spielen anknüpfen und die drei Punkte in die Friedensstadt mitnehmen. In der Rückrunde sind die "Himmelblauen" des Chemnitzer FCs noch ungeschlagen. Insgesamt sechs Siege und vier Unentschieden stehen zu Buche.

Vier Spiele ohne Gegentor – Förster fehlt

Dabei zeichneten die Chemnitzer in den letzten Spielen verhäuft die sehr gute Defensive sowie ein eiskalter Topstürmer Anton Fink aus. Natürlich will Fink am Samstag seine ohnehin schon gute Torquote (8 Tore in 9 Spielen) weiter ausbauen. Für Simon Tüting ist es ein besonderes Spiel: kommt der Mittelfeldmann doch aus der Jugend des VfLs und trifft heute erstmals seit einigen Stationen wieder auf die Lila-Weißen. Gegenüber der Chemnitzer Vereinshomepage äußerte sich der 25-jährige: "Für solche Spiele haben wir uns letztes Jahr den Aufstieg in die dritte Liga erkämpft".

7:1 Tore aus zwei Spielen – VfL selbstbewusst nach Chemnitz

Auch beim VfL Osnabrück läuft es derzeit besser als manche Fans nach der ernüchternden Auswärtswoche in Burghausen (0:2) und Offenbach (0:3) gehofft hätten. Nach zwei Siegen gegen Unterhaching (4:1) und Spitzenmannschaft Regensburg (3:0) sind die Auswärtspleiten vergessen. Nach dem starken Auftritt in Bayern will man nun im weiteren Auswärtsspiel beim CFC an der Leistung anknüpfen. Mit fünf Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz bei einem fehlenden Nachholspiel (in Münster) könnte man mit einem Sieg beim CFC sich wieder ernsthafte Aufstiegshoffnungen machen. Die Mannschaft selbst will davon nichts hören. Sie konzentrieren sich von Spiel zu Spiel "und dann schauen wir vor dem letzten Spieltag auf die Tabelle und schauen mal, was in Aalen noch geht", so Manuel Riemann gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung. Eins ist sicher: Nach den Auftritten der vergangenen Spielen hat der VfL keinen Grund sich gegen Chemnitz zu verstecken. Auch vielleicht, weil die Offensive wieder trifft und langsam ins Rollen kommt: insbesondere der von Borussia Mönchengladbach ausgeliehene Elias Kachunga bewies zuletzt mit drei Toren in zwei Spielen Treffsicherheit.

FOTO: Flohre Fotografie

 

   
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