Jena: Ermittlungen nach Auseinandersetzungen

Unmittelbar nach der Begegnung zwischen Carl Zeiss Jena und Jahn Regensburg am vergangenen Samstag ist es ausserhalb des Stadions zu Übergriffen auf mehrere Anhänger der Gastmannschaft gekommen. Wie die Online-Portale "otz.de" und "jenanews.de" berichten, gab es auf dem Weg Regensburger zum Bahnhof Jena-West zunächst im Bereich der Rasenmühleninsel verbale Auseinandersetzungen zwischen beiden Lagern. Den von der Polizei eskortierten Gästefans folgte dabei eine etwa 30-köpfigen Gruppe aus Jena. Um die Situation zu beruhigen, wurden die Jenaer schließlich durch die Polizei gestoppt und an der Fortsetzung ihres Weges gehindert.

Jena-Fans greifen Gästefans an

Andernorst kam es jedoch auch zu körperlicher Gewalt, als laut Polizei etwa 20 Anhänger des FCC eine 10-köpfige Gruppe von mutmaßlichen Gästefans angriff, um einen Rucksack in ihren Besitz zu bringen, in dem sich zwei Fahnen der Regensburger befanden.  Bei der Aktion, die sich ereignete, als die Gruppe auf dem Weg zum Hortenparkplatz war, wurde auch eine Frau verletzt. Gegenüber "otz.de" erklärte sie, dass nur einer ihrer Bekannten einen Schal des SSV Jahn getragen habe, sie selbst sogar einen Schal des FCC. Die Täter hätten darauf jedoch keinerlei Rücksicht genommen. Stattdessen erhielt sie einen Faustschlag an den Kiefer und wurde nach eigenen Angaben beim Versuch, den entrissenen Rucksack wieder zurückzuholen, von zwei der Angreifer weggestoßen. Weiter sagte sie: "Ich weiß ja, dass es manchen Leuten Freude macht, gegnerische Fahnen zu erobern, aber das geht eindeutig zu weit."

FOTO: www.horda-azzuro.de

   
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