Jena: Der tiefe Fall des Björn Lindemann

Der Fall Lindemann ist ein Fall für sich – seit seiner unterirdischen Leistung im letzten Heimspiel gegen Arminia Bielefeld, wo er bereits nach 24 Minuten ausgewechselt wurde ist für Lindemann ein Platz in der Startelf von Carl Zeiss Jena in weite Ferne gerückt. Der 27-Jährige wurde von Chefcoach Patrik Sander zusammen mit Christoph Siefkes vorerst in die zweite Mannschaft verbannt.

Laut Sander versucht Lindemann Fußball zu spielen, jedoch vergesse er, dass auch Laufen dazugehöre. Der neue Trainer der Jenaer legt hohen Wert auf Disziplin und forderte nach dem schwachen Spiel Lindemanns eine Entschuldigung von ihm gegenüber seinen Teamkollegen. Es deutete sich schon eine Herabstufung in die zweite Mannschaft an, da Lindemann im Trikot der Jenaer bisher nicht richtig in Tritt kam.  Es geht das Gerücht, dass man ihn vor einigen Wochen aus der Polizeizelle hätte abholen müssen. Da Lindemann ein Strafgeld aus einem Verkehrsdelikt nicht gezahlt hatte wurde Ersatzhaft angeordnet. Folglich wurde er von der Polizei mitgenommen, Jenas Vereinsführung bekam ihn jedoch mit einem Vorschuss aufs Gehalt frei.

Nach Suspendierung nach Jena

In der Sommerpause wechselte der 1.81 Meter große Mittelfeldakteur zum Team vom FC Carl Zeiss Jena, nachdem er zuvor beim VfL Osnabrück verspätet und alkoholisiert zum Training erschienen sein soll und daraufhin suspendiert wurde. In der Saison 2009/2010 wurde er zum besten Spieler der Dritten Liga gewählt und glänzte mit einigen außergewöhnlichen Treffern und trug entscheidend zum damaligen Aufstieg in Liga 2 bei, lies dann allerdings oft die Entschlossenheit und seine Abschlussstärke vermissen. Anscheinend bekommt Lindemann die Station Jena nicht sehr gut, die Zeichen jedenfalls stehen wohl eher auf Abschied.

   
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