Jahn will sich oben festbeißen!

Die Hinrunde ist vorbei, jetzt beginnt die Rückrunde. Zum Auftakt beim SSV Jahn kommt die U23 von Werder Bremen an die Donau. Und eigentlich scheint der Sieger schon vor dem Spiel festzustehen. Regensburg ist Zweiter, hat die beste Offensive der Liga und die zweitbeste Verteidigung. Bremen ist Schlusslicht, hat bereits 8 Punkte Rückstand zum Rettenden Ufer. Die Rollen sind also klar verteilt. Und dennoch wird der Favorit die Grün-Weißen alles andere als unterschätzen.

Druck auf Seiten der Gäste

Coach Weinzierl: "Ich glaube, dass keiner meiner Spieler Werder Bremen unterschätzt, weil dort die individuelle Klasse vorhanden ist, jedoch es immer davon abhängig ist, wer spielt." Der Jahn wird also gewohnt konzentriert in die Partie gehen und versuchen mit ihren Mitteln die "kleinen" Bremer zu schlagen. Der Druck jedoch ist ganz klar auf Seiten der Gäste, will man noch versuchen irgendwie aus dem Keller herauszukommen. Der Jahn selbst, der bereits 5 Punkte Abstand zum Relegationsplatz hat, will Sandhausen weiter auf den Versen bleiben. Verzichten müssen die Rot-Weißen ein letztes Mal auf den rotgesperrten Thomas Kurz. Thomas Wolter muss beim Gastspiel in Bayern auf Aljoscha Hyde, Sandro Stallbaum, Aleksandar, Predrag Stevanovic und Kevin Krisch verletzungsbedingt verzichten. Eventuell werden auch Florian Trinks und Lennart Try fehlen, wenn sie für den kommenden Spieltag im Bundesligakader von Thomas Schaaf stehen.

Regensburg seit 15 Heimspielen ungeschlagen

Das Hinspiel ging klar 4:1 für den SSV Jahn aus – ein Ergebnis, das für viele auch am Samstag realistisch erscheint, räumt doch eigentlich kaum einer Bremen II eine Chance ein gegen das Überraschungsteam der Liga. Auf der einen Seite der Jahn, seit 15 Heimspielen ungeschlagen, mit einem Torverhältnis von 33:17 (Liga Topwert!), auf der anderen der SV Werder, nur 14 Punkte aus 19 Hinrundenpartien. Torverhältnis: 17:35! Aber es müssen trotzdem erst einmal 90 Minuten gespielt werden. Unterschätzt der Jahn Bremen nicht, dürfte er das Spiel in der Hand halten. Sollten beim Jahn Unkonzentriertheiten auftreten, wird es selbst gegen den Tabellenletzen schwer. Regensburg hat es in der Hand.

FOTO: www.regensburg1889.de

   
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