"In allen Bereichen viel zu wenig": Wachsmuth zählt Spieler an

Auf fremdem Rasen holte der FSV Zwickau in dieser Saison noch keinen Punkt, hinzu kommt ein desolates Torverhältnis von 0:11. In einem "Bild"-Interview zählt Sportdirektor Toni Wachsmuth nun die Spieler an.

Wachsmuth fordert mehr Kontinuität

Nach der jüngsten 0:3-Pleite beim SC Verl spricht Wachsmuth Klartext. Für die schwachen Auswärtsauftritte habe er "keine Erklärung, wobei ich die ersten 70 Minuten des Meppen-Spiels mal ausklammern würde. In Elversberg und in Verl war das von uns in allen Bereichen viel zu wenig. Wir zeigen mit dem gleichen Spielerkader auswärts aktuell ein völlig anderes Gesicht als in den Heimspielen":

Es benötige "wieder mehr Kontinuität in den Leistungen". Zwar werde nicht in jeder Begegnung alles zufriedenstellend ablaufen, "aber die schlechten Phasen müssen wir deutlich reduzieren". Man könne nicht unbedingt erwarten, die Klasse lediglich über die eingefahrenen Punkte aus Heimpartien zu sichern.

Kommt noch ein Neuer?

Kritik gab es auch an den Neuverpflichtungen in der Offensive. Demnach war man sich beim FSV bewusst, "dass vor allem die Jungs, die aus der Regionalliga gekommen sind, etwas mehr Zeit brauchen. Aber sie wollen hier den nächsten Schritt im Profifußball machen und müssen irgendwann anfangen abzuliefern." Allgemein sieht Wachsmuth in der Konzentration und Fitness der Kaderspieler noch Verbesserungspotential.

Auf die Defensive bezogen mangele es bei Standards, im Spielaufbau sowie am konsequenten Verteidigen. Auf dem Transfermarkt werde man allerdings, wenn überhaupt und wirtschaftlich darstellbar, im Offensivbereich zuschlagen. "Dazu laufen aktuell intern wie extern Gespräche." Zuletzt mischen mit Selcuk Alibaz und Raphael Assibey-Mensah zwei Probespieler mit.

 
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