"Immer sauber verhalten": Koschinat spricht über FCS-Aus

Über sechs Wochen ist es nun her, dass sich der 1. FC Saarbrücken und Uwe Koschinat "in beidseitigem Einvernehmen" auf eine Trennung verständigt hatten. Nun spricht der 51-jährige Coach erstmals über sein Aus.

"Team war in einem Top-Zustand"

Auch wenn der gebürtige Koblenzer nicht mehr an der Seitenlinie steht: Die Entwicklung seines Ex-Teams in den letzten Wochen hat er genau verfolgt. "Natürlich schaue ich mir die Spiele meiner ehemaligen Mannschaft an, und es freut mich, dass es gut läuft", sagt er in der "Bild"-Zeitung. "Das Team war damals in einem Top-Zustand, und so freut es mich, dass die Spieler nun die Früchte ernten." Unter Manager und Interimscoach Rüdiger Ziehl, der nun bis zum Saisonende an der Seitenlinie stehen wird, holte der 1. FC Saarbrücken 16 Punkte aus den letzten sechs Spielen und überwintert auf dem zweiten Tabellenplatz.

Zum Vergleich: Als Koschinat im Anschluss an die 0:1-Niederlage im Derby bei Waldhof Mannheim Mitte Oktober gehen musste, stand nur ein Sieg aus den letzten acht Partien zu Buche, außerdem belegten die Saarländer den achten Tabellenplatz. Der 51-Jährige räumt ein, dass die letzten Spiele während seiner Amtszeit "sowohl spielerisch als auch vom Ergebnis her nicht schön" gewesen seien, "das muss man nicht schönreden. Da gibt es aber auch nichts zu rechtfertigen".

Bereit für neue Aufgabe

Dennoch hält er fest, "dass wir nicht in einer Schlammschlacht auseinandergegangen sind. Der Klub und ich haben uns immer sauber verhalten". Nun sei er bereit für eine neue Aufgabe. "Das war ich aber auch schon am Tag, nachdem ich Saarbrücken verlassen habe." Klingt, als hatte er mit dem FCS relativ schnell abgeschlossen. Und das, obwohl er immerhin fast eineinhalb Jahre lang an der Seitenline stand.

   
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