"Ich traue uns alles zu": Taz vom Aufstieg der Verler überzeugt

Im Heimspiel gegen den 1. FC Schweinfurt fuhr der SC Verl einen lockeren 4:0-Sieg ein. Die Schnüdel stellten den Sportclub kaum vor Herausforderungen und verteilten zudem noch großzügige Geschenke, welche die Mannschaft von Tobias Strobl mit individueller Klasse veredelten. Verl springt auf Platz 4.

"Wir machen das am Besten"

"Ich traue uns alles zu", lautete das selbstbewusste Fazit von Berkan Taz bei "Magenta Sport", als es um den potentiellen Ausgang der Saison ging. Denn im Aufstiegskampf ist der SC Verl nach dem 4:0-Sieg gegen Schweinfurt weiter dabei. Der Doppeltorschütze sah den Sportclub aber nicht als Favoriten. "Jede Mannschaft spielt mit einem runden Ball. Wir machen das, meiner Meinung nach, aber am Besten", so der 27-Jährige. Seine individuelle Klasse zeigte der SCV, indem er die Geschenke der Schweinfurter im eigenen Stadion eiskalt ausnutzte.

Der frühe Treffer von Alessio Besio wurde herausgespielt und durch die Einzelaktion des Stürmers vergoldet (4.). Danach schenkte Schweinfurt zwei weitere Tore durch einen Fehler im Aufbauspiel und einen misslungenen Rückpass her, bei denen jeweils Taz der Nutznießer war (33./39.). Der zweite Treffer gelang dem 27-Jährigen praktisch von der Grundlinie, was die Qualität der Verler unterstrich. Eze nutzte im zweiten Abschnitt einen Abpraller, um den Endstand zu erzielen.

"Nehmen das Ergebnis wohlwollend mit"

"Ja, das war ein sehr schöner Sonntag", bestätigte auch SCV-Coach Tobias Strobl. Dass Schweinfurt derartig auseinander fallen würde, war in seinen Augen nicht zu erwarten gewesen. "Wir wussten schon, dass die Aufgabe nicht so einfach wird, wie sie es vielleicht auf dem Papier scheint. Das kannten wir schon aus der Hinrunde und in den letzten vier Spielen unter Jermaine Jones war es auch imemr knapp, wo auch Mentalitätsleistungen wie letzte Woche dabei waren." Allerdings konnten die Schnüdel daran nicht anknüpfen, zeigten sich in Verl beinahe wehrlos. Vor Herausforderungen wurde der Sportclub nicht gestellt.

So kletterte die offensivstärkste Mannschaft der Liga auf Platz 4. Punktgleich mit dem MSV Duisburg steht Verl nun einen Zähler hinter den drittplatzierten Essenern und zwei Punkte hinter Energie Cottbus, das trotz Niederlage den direkten Aufstiegsplatz wahrte. Das Spiel gegen Schweinfurt, es wird vielleicht sinnbildlich für die Verler Saison werden. "Ich muss meiner Mannschaft das Kompliment machen, dass sie bei dem Spielstand über 90 Minuten sehr, sehr fokussiert und konzentriert gespielt und auch verteidigt haben, sodass sie sich mit dem Zu-Null-Spiel belohnt haben. Deswegen nehmen wir das Ergebnis wohlwollend mit." Am Samstag (16:30 Uhr) wird der Vergleich mit dem 1. FC Saarbrücken folgen.

   

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