Holstein Kiel fehlte gegen Unterhaching die letzte Präzision

Bei bestem Fußballwetter trennten sich die Störche und die Spielvereinigung aus Unterhaching am Samstag mit einem torlosem Unentschieden. Die Kieler hatten besonders in der Anfangs- und in der Schlussphase ihre Drangphase, in der der Führungstreffer hätte fallen können. Die Hachinger waren über die 90 Minuten etwas zurückhaltender, spielten sich aber auch einige gute Gelegenheiten heraus. Für die Kieler wäre allerdings einiges mehr drin gewesen. Bereits in der dritten Spielminute kamen die Kieler gefährlich vor dass gegnerische Tor, Tim Siedschlag scheiterte jedoch am Hachinger Schlussmann. Während dieser frühen Druckphase erspielte sich die Kieler Sportvereinigung durch gefällige Kombinationen weitere gute Möglichkeiten. Eine bessere Verwertung der Chancen hätte den in dieser Phase stark spielenden Störchen Sicherheit für die zweite Halbzeit verschafft. Die Gäste aus Unterhaching kamen erst in der 41. Spielminute gefährlich vor das Kieler Tor, Kiels neuer Torhüter Kronholm parierte den Ball jedoch sicher. Die Kieler Defensive scheint bereits bestens eingespielt zu sein.

Die Hand Gottes

Kurz nach der Halbzeit war dann für einen Moment totenstille im Holstein-Stadion: Unterhachings Pascal Köpke stand plötzlich völlig frei im Kieler Strafraum und verfehlte das Tor nur um Zentimeter. Den ersten Aufreger gab es dann in der 59. Spielminute, als Torhüter Kronholm aus seinem Strafraum eilte und den heranrauschenden Unterhachinger Götze zu Fall brachte, wofür er nur die gelbe Karte sah. Götze musste daraufhin verletzt ausgewechselt werden. Die Störche versuchten immer wieder gefährlich vors gegnerische zu gelangen, jedoch fehlte die letzte Präzision und Kaltschnäuzigkeit. Lediglich Neuzugang Saliou Sané sorgte für positive Stimmung bei den Kielern Fans: Der 1,87m große Mittelstürmer bringt reichlich Qualität mit und kann in den nächsten Spielen noch enorm wichtig sein. Den zweiten Aufreger gab es dann kurz vor Schluss in der 89. Spielminute, als Manuel Schäffler den Ball per Kopf an die Latte beförderte und ein Hachinger den von dort abtropfenden Ball mit der Hand von der Linie beförderte. Der Pfiff vom Schiedsrichter blieb unter lautstarken Protesten der Kieler Zuschauer jedoch aus. Diego Maradona würde wohl erneut behaupten, dass die Hand Gottes im Spiel gewesen sei.

Karsten Neitzel: „Lob an meine Jungs“

Nach den torlosen 90 Minuten war Trainer Karsten Neitzel sehr zufrieden mit seinem Team: "Lob an die Mannschaft. Sie hat die Aufnahme gegen den Ball gut gemacht. Wir hatten eine gute Anfangsphase, danach wurde es wieder schwerer. Dier ersten 20 bis 25 Minuten nach der Pause soll so nicht sein. Am Ende nochmal viel Druck von uns und viel Schwung. Aber wir haben nicht zugeschlagen. Wir nehmen den Punkt mit und wollen dann in Dortmund weitere Zähler sammeln.“ Jetzt heißt es im Auswärtsspiel am nächsten Samstag in Dortmund drei Punkte einzufahren.

FOTO: calcio-culinaria.de

 

   

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