Hildmann nach Pokal-Aus gegen Sechstligisten: "Das war peinlich"

Damit war nun wirklich nicht zu rechnen gewesen: Die SG Sonnenhof Großaspach ist im Halbfinale des Landespokals gegen den Sechstligisten TSV Ilshofen rausgeflogen. Der Traum von der DFB-Pokal-Teilnahme ist ausgeträumt, die Stimmung im Keller.

Hildmanns Matchplan geht nicht auf

"Das war sehr peinlich. Unsere Leistung war katastrophal", sagte Großaspachs Trainer Sascha Hildmann der "Marbacher Zeitung". "Und das trotz mehrfacher Warnung, dass man das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Das, was wir uns vorgenommen haben, hat hinten und vorne nicht funktioniert.“ Großaspach legte einen ganz schwachen Auftritt hin und lag bereits zur Pause mit 0:2 hinten, Benjamin Kurz hatte gleich doppelt getroffen (14., 29.).

Röttger muss verletzt raus

Beinahe hätte Kurz in der Schlussphase der Partie noch einen dritten Treffer erzielt, doch diesmal traf er nur die Latte (75.). Es war ein gebrauchter Tag für die SG Sonnenhof Großaspach, die auch noch den Ausfall von Timo Röttger verkraften muss, der kurz nach der Pause verletzt ausgewechselt werden musste. Fast noch bitterer als das Ergebnis: Großaspach war dem Sechstligisten in vielen Tugenden unterlegen, verlor wichtige Zweikämpfe und ließ mitunter Willen und Einstellung vermissen. "Ilshofen hat uns den Schneid abgekauft", sagte Hildmann.

Wiedergutmachung gefordert

In Aspach dürfte das böse Erinnerungen an die letzte Pokalspielzeit wecken, schon da war der Drittligist gegen einen klassentieferen Konkurrenten rausgeflogen. Mit 0:4 nach Verlängerung ging Großaspach damals im Achtelfinale gegen die SGV Freiberg unter. Diesmal trennte die Hildmann-Elf nur noch dieses Spiel gegen Ilshofen vom Finale und der Chance auf den DFB-Pokal. Und doch sollte es wieder nicht reichen für den Tabellendreizehnten der 3. Liga, für den es in den letzten drei Spielen gegen Meppen (H), Würzburg (A) und Münster (H) auch darum gehen wird, dem Eindruck entgegenzuwirken, dem Team fehle es angesichts des frühzeitigen Klassenerhalts und der fehlenden Chance, noch oben anzugreifen, an der richtigen Einstellung.

   
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