Halle besiegt Osnabrück – Duisburg und Rostock nur Remis

Spieltag13c

Der MSV Duisburg bleibt weiterhin Tabellenführer, kam gegen die SG Sonnenhof Großaspach am Samstag jedoch nicht über ein 0:0 hinaus. Während Halle den VfL Osnabrück mit 1:0 besiegte und sich damit auf Platz fünf verbessert, unterlag Lotte gegen Fortuna Köln mit 0:1. Hansa Rostock (1:1 gegen Mainz) und der 1. FC Magdeburg (1:1 in Regensburg) spielten unterdessen Remis, Frankfurt besiegte Paderborn klar (3:0). Außerdem spielten Münster-Kiel (1:1), Chemnitz-Frankfurt (1:1) und Erfurt-Wiesbaden (1:0).

SSV Jahn Regensburg vs. 1. FC Magdeburg: Stimmungsvolles Remis in Regensburg

In einer zerfahrenen Anfangsphase konnte keines der beiden Teams sich wirklich Vorteile erspielen, sodass auch Torchancen Mangelware waren. Neben vielen kleinen Fouls und Gesprächsstoff zwischen den Akteuren bekamen die Fans in der Continental-Arena wenig zu sehen. Schwede verbuchte eine Halbchance der Gäste in der 28. Minute, beging aber in dieser Aktion ein Stürmerfoul. Nach einer halben Stunde ergab sich dann die beste Chance der ersten Halbzeit. im Anschluss an eine Ecke köpfte Handke den Ball an den Pfosten. Doch letztlich fielen vor der Pause keine Tore mehr.

Der Jahn nutzte nach dem Wechsel gleich die erste Möglichkeit zur Führung. Kolja Pusch erzielte nach 51 Minuten die Führung für die Gastgeber. Das Tor wirkte fast wie ein Dosenöffner für die Partie, denn nun gab der FCM die reine Defensivtaktik auf und spielte deutlich aktiver nach vorne. In diese Phase fiel dann beinahe die Entscheidung des Jahn. Jan Löhmannsröben verursachte nach einem schlimmen Fehlpass die Großchance für Grüttner, der alleine vor Jan Glinker scheiterte. Ausgerechnet Löhmannsröben erzielte dann in der 71. Minute den Ausgleich der Gäste. Während es in der Schlussphase hin und her ging, konnte keines der beiden Teams den Lucky Punsh setzen, sodass es beim 1:1-Remis blieb.

Hansa Rostock vs. FSV Mainz 05 II: Hansa verpasst den Sieg

An der Ostsee starteten die Gäste aus Rheinhessen etwas aktiver in die Partie und hatten durch Bouziane auch früh eine Gelegenheit. Beinahe aus dem Nichts ging dennoch die Hansa in Führung. Ziemer leitete in der 18. Minute einen Ball auf Andrist weiter, der aus acht Metern ins Tor traf. Die Gäste wirkten davon wenig beeindruckt, doch rutschte das Spiel immer mehr ins Mittelfeld ab. Hansa nahm nun aktiv teil, sodass es viele Zweikämpfe und Fouls zu bestaunen gab. Die Rostocker bekamen das Spiel nun immer mehr in den Griff und ermöglichte den Gästen kaum Chancen zur Entfaltung. Umso überraschender fiel kurz vor der Pause noch den Ausgleich. Erdmanns Ballverlust konnte Steinmann aus 20 Metern zum 1:1-Pausenstand verwerten.

Hansa begann wütend nach der Pause und hatte über Gebhart die erste dicke Chance. Sein Schuss nach 47 Minuten ging knapp über das Tor. Rostock wurde nun immer offensiver. Wannenwetsch und Ziemer verpassten nach rund einer Stunde zwei Möglichkeiten zur erneuten Führung. Eine Viertelstunde vor dem Ende hätte die Führung der Gastgeber dann fallen müssen. Im Anschluss an einen Freistoß köpfte Henn aus fünf Metern nur am Tor vorbei. Die Rostocker verpassten dadurch am Ende den eigentlich verdienten Sieg und mussten sich mit einem 1:1-Remis zufrieden geben.

Sonnenhof Großaspach vs. MSV Duisburg: Duisburg gelingt der Siegtreffer nicht

Einen munteren Beginn bekamen die Zuschauer in Großaspach zu sehen. Die Gastgeber verbuchten gleich zu Beginn über Röser zwei Möglichkeiten, während Dausch für die Zebras das Tor verfehlte. 20 Minuten waren gespielt, da lief Janjic alleine auf Yelldell im Tor der Gastgeber zu, scheiterte jedoch im 1-gegen-1. Der Spitzenreiter blieb aber weiterhin überraschend ideenlos und kam kaum zu Möglichkeiten gegen eine beherzt verteidigende Mannschaft der SGS. Große Chancen ergaben sich vor der Pause letztlich nicht mehr, sodass es beim torlosen Remis blieb.

Direkt nach Wiederanpfiff hätten die Gäste dann in Führung gehen müssen. Dausch wurde noch von Gehring geblockt und Bröker setzte den Abpraller am Tor vorbei. Die zweite Hälfte begann also vielversprechend, verflachte jedoch auch genauso schnell wieder, sodass sich nach der 60. Minute kaum mehr Chancen ergaben. Der MSV drückte zwar insbesondere in der Schlussphase auf die Führung, doch das Spiel glich mehr einer Handballpartie um den Sechzehner. Abschlüsse der Zebras fanden zu selten den Weg aufs Tor. Stand am Ende ein 0:0 auf der Anzeigentafel.

Hallescher FC vs. VfL Osnabrück: HFC schließt wieder auf

Der HFC legte gegen die Niedersachsen stark los und verbuchte über Lindenhahn schon früh eine gute Möglichkeit, die aber ungenutzt blieb. Die beste Chance zur Führung vergab dann auch der HFC über Pintol, der nach 26 Minuten nur den Pfosten des Gästetores traf. Die Lethargie der Osnabrücker wurde vor der Pause noch bestraft. Pintol steckte mit der Hacke auf Marvin Ajani durch, der aus 17 Metern den Ball zur 1:0-Pausenführung verwandelte.

Der VfL wirkte zwar nach dem Seitenwechsel entschlossener, doch gefährlich blieb klar der Hallesche FC: Pintol und Lindenhahn sorgten für viel Betrieb in der Gästeabwehr. Nach einer Stunde nahm der VfL das Spiel dann in die eigene Hand. Eine Flanke von Renneke köpfte Heider ebenfalls nur an den Pfosten und verpasste somit den Ausgleich der Niedersachsen. Die Gäste bissen sich an der Abwehr des Halleschen FC immer wieder die Zähne aus und konnten die 0:1-Niederlage am Ende nicht mehr verhindern.

SC Preußen Münster vs. Kiel: Münster kämpft sich zurück

Die Gäste aus Kiel begannen druckvoll und aktiv in Münster und erarbeiteten sich gleich zu Beginn klare Vorteile. Die erste Chance verbuchte der Ex-Münsteraner Schmidt per Kopf, verzog aber knapp. Fünf Minuten später ging die KSV dann verdient in Führung. Manuel Janzer traf nach 23 Minuten zum 1:0. Die Preußen wirkten weiter verunsichert und kamen in der Kieler Hälfte kaum zu gelungenen Spielzügen. Rafael Czichos hätte nach 42 Minuten das 2:0 erzielen können, traf aber nur die Latte. In der Schlussminute bekamen die Gastgeber dann plötzlich einen Elfmeter zugesprochen, doch Kronholm parierte den Schuss von Bischoff.

Der SCP kam nach der Pause etwas besser in die Partie und war um den Ausgleich bemüht. Es dauerte bis zur 67. Minute, ehe Michele Rizzi die Gastgeber erlöste und den dann auch verdienten Ausgleich für die Westfalen erzielen konnte. Die Preußen versuchten in der Schlussphase noch den Siegtreffer zu erzielen, während die Störche kaum noch stattfanden. Am Ende blieb es aber beim 1:1-Remis.

FSV Frankfurt vs. SC Paderborn: Frankfurt watscht Paderborn ab

Das Spiel in Frankfurt gestaltete sich in der ersten Viertelstunde ausgeglichen, ohne zwingende Aktionen einer der beiden Mannschaften. Beinahe mit der ersten Gelegenheit gingen die Hessen dann prompt in Führung. Fabian Schleusener traf nach 18 Minuten auf Vorlage von Ornatelli zum 1:0 für den FSV. Der SCP versuchte über Piossek und Dedic sofort zu antworten, wurde aber kalt erwischt. Ornatelli erhöhte nach einer halben Stunde auf 2:0 für den FSV. Die Gäste waren zwar bemüht und versuchten auf den Anschluss zu spielen, doch Corbin-Ong und Schleusener hätten sogar vor der Pause noch die Entscheidung erzielen können.

Doch auch nach dem Wechsel gaben sich die Gäste nicht auf und suchten ihr Heil in der Offensive. Insbesondere Bickel und Michel versuchten Druck auf den FSV aufzubauen, kamen aber auch nur selten zum Abschluss. Die Entscheidung fiel dann rund zehn Minuten vor Schluss, als Bentley Baxter Bahn mit dem 3:0 den Kampfgeist der Gäste brechen konnte und den Endstand herstellte.

Sportfreunde Lotte vs. Fortuna Köln: Köln nutzt Lotter Pokalkater

Nach der Pokalpartie gegen Leverkusen wirkten die Gastgeber gegen freche Kölner zunächst etwas schläfrig, sodass sich kaum Möglichkeiten ergaben. Die erste Chance für die SFL hatte Gorschlüter aus der Distanz, aber Poggenborg parierte. Die Fortuna zeigte sich deutlich verbessert zu den letzten Spielen und stellte die Sportfreunde vor große Probleme. Über kleine Halbchancen wie durch Uaferro kam die Fortuna aber nicht hinaus. Nach einer halben Stunde ergaben sich dann zwei Großchancen auf beiden Seiten. Freiberger scheiterte alleine vor Poggenberg und im Gegenzug konnte auch Cauly Oliveira-Souza für die Gäste nicht verwerten. Es blieb beim 0:0 zur Pause.

Das sollte sich dann schnell ändern. Olivera Souza scheiterte in der 48. Minute noch an Fernandez, aber eine Minute später sorgte Hamdi Dahmani auf Vorlage von Bender für die 1:0-Führung der Gäste. Die Sportfreunde wurden zwar in der Folge stärker, es fehlte ihnen aber merklich die Kraft nach dem schweren Pokalspiel unter der Woche. Nico Neidhart hatte mit einem Distanzschuss in der 69. Minute noch die beste Chance der Gastgeber. Die Gäste versuchten die Führung in der Folge über die Zeit zu bringen. In der 86. Minute sah Theisen auf Seiten der Gäste die gelb-rote Karte, doch auch die Sportfreunde beendeten die Partie aufgrund eines Platzverweises für Granatowski in der Nachspielzeit das Spiel zu zehnt. Da den Gastgebern immer mehr die Kräfte ausgingen, war das 0:1 am Ende auch der Endstand.

Rot-Weiß Erfurt vs. SV Wehen Wiesbaden: RWE beendet Negativserie

Das Spiel im Steigerwald begann durchaus lebhaft mit Halbchancen durch Blacha und Kammlott. Doch in der Folge verflachte das Spiel deutlich, sodass es sich meistens zwischen den Strafräumen abspielte. Etwas aus dem Nichts fiel nach einer halben Stunde das 1:0 der Erfurter durch Christoph Menz. Die Führung verdienten sich die Gäste bis zur Pause dann auch, da der SVWW zu keiner Chance mehr im ersten Durchgang kam.

Während die Gäste nach der Pause mutiger nach vorne agierten, hatten die Gastgeber in der 53. Minute die Chance zur Vorentscheidung. Tyralas Abschluss landete aber nur an der Latte. Der SVWW trat zu ängstlich auf und kam zu kaum einer nennenswerten Aktion. Auf der Gegenseite prüfte Aydin den Gästekeeper Kolke 20 Minuten vor dem Ende. Nur eine Minute später sah dann auch noch Robert Andrich auf Seiten der Gäste die Ampelkarte und machte das Unterfangen Ausgleich beinahe unmöglich. Den Gästen ergab sich nur noch eine Chance durch Schindler, die aber von Aydin geklärt werden konnte. So gewann RWE am Ende verdient mit 1:0.

Chemnitzer FC vs. SV Werder Bremen II: Chemnitz verspielt Sieg in der Nachspielzeit

Gerade einmal neun Minuten waren auf der Uhr, da brachte Daniel Frahn den CFC mit 1:0 in Führung. Die Himmelblauen blieb auch in der Folge das bessere Team, verpasste aber das zweite oder dritte Tor. Somit stand es auch nach 45 Minuten nur 1:0 für die Himmelblauen. Die schwache Chancenverwertung der Chemnitzer sollte sich am Ende tatsächlich noch rächen, denn in der 92. Minute gelang den jungen Bremern tatsächlich noch der Ausgleich durch Lorenzen.

   
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