Heimspiel gegen Magdeburg: So lief der Boykott der CFC-Fans

Um ein Zeichen gegen die Unruhe hinter den Kulissen und für den Erhalt des Vereins zu setzen, boykottierten zahlreiche Fans des Chemnitzer FC am Freitagabend das Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg (0:0).

Große Lücken, aber nicht leer

Rund 50 Fanklubs hatten den am Donnerstag veröffentlichten Aufruf unterstützt – und blieben dem Heimspiel fern. Dort, wo die treuen Fans sonst dicht an dicht stehen, wies die Südtribüne im Stadion an der Gellertstraße große Lücken auf. Keine Stimmung, keine Banner und keine Fahnen. Dennoch war die Tribüne voller, als von den Initiatoren des Boykotts vermutlich erhofft. Die Stimmhoheit gehörte zunächst den 1.600 mitgereisten Fans des 1. FC Magdeburg, erst in der Schlussphase waren auch lautere Anfeuerungsrufe der Chemnitzer Anhänger zu vernehmen.

Fans besuchen U19-Spiel

Insgesamt fanden sich 5.598 Zuschauer ein. Damit zwar mehr, als beim letzten Liga-Heimspiel gegen Meppen (4.978), allerdings brachten die Emsländer auch nur 70 Anhänger mit. Der Großteil der ferngebliebenen Fans besuchte am Freitagabend das Heimspiel der U19 gegen Leipzig. Am Samstagmittag wollen sie die U17 gegen Cottbus unterstützen

 

Fan-Boykott beim CFC: Die Südtribüne weist deutliche Lücken auf.

Gepostet von liga3-online.de am Freitag, 16. August 2019

 
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