Heimspiel gegen Halle: MSV stellt Antrag auf Verlegung

Der MSV Duisburg hat am Mittwoch beim DFB einen Antrag auf Verlegung des Heimspiels gegen den Halleschen FC (Sonntag, 14 Uhr) gestellt.

Keine 13 Feldspieler

Nach vier positiven Corona-Fällen, weiteren wegen Kontakts in Quarantäne befindlichen Akteuren sowie einiger verletzter Spieler (Ahmet Engin, Moritz Stoppelkamp, Joshua Bitter und Cem Sabanci) bekommt der MSV nach eigenen Angaben derzeit nicht die erforderliche Anzahl von mehr als 13 Spielern inklusive eines Torhüters zusammen. Wie viele Spieler sich in Quarantäne befinden, dazu machte der Verein keine Angaben. Insgesamt stehen aus dem 26 Spieler umfassenden Kader aber wohl mindestens 14 Akteure nicht zur Verfügung.

Die entsprechenden Unterlagen haben die Meidericher nun dem DFB zukommen lassen. Der Verband wird diese sichten und anschließend über eine Absage der Partie entscheiden. Vieles deutet darauf hin, dass die Partie am Sonntag nicht stattfinden kann, nachdem schon das MSV-Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken am vergangenen Freitag kurzfristig abgesagt werden musste.

Weitere Fragen offen

Der Antrag auf Spielverlegung gilt zunächst nur für die Partie gegen den Halleschen FC. Ob die Begegnungen bei der SpVgg Unterhaching (Mittwoch, 21. Oktober) und gegen den KFC Uerdingen (Samstag, 24. Oktober) wie geplant über die Bühne gehen können, sei noch offen. Sicher ist dagegen: Nach zuletzt drei Tagen-Online-Coaching ist für Donnerstag mit den verbleibenden Spielern die erste richtige Trainingseinheit angesetzt.

   
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  • Halleball

    Duisburg ist nur der Anfang eines sich Saison übergreifende Dilemma. Der DFB möchte auf Verdei und Verderb die Saison irgendwie zu Ende spielen. Zu viel Geld hängt davon ab. Dabei bleibt selbstverständlich die Wettbewerbsneutralität auf längere Sicht auf der Strecke. Schade.

    • DM von 1907

      Ich sehe das anders. Zunächst einmal: Die Verlegung des Duisburg-Spiels ist zwingend. Aber wenn man auf die wieder explodierenden Corona-Zahlen in Deutschland und auf die Corona-Situation in der 3. Liga schaut, sieht man, dass hier vergleichsweise wenig Infektionen auftauchen, das Hygienekonzept also relativ gut funktioniert.

      Zu viel Geld hängt davon ab.

      Aber nicht nur für den DFB, sondern auch – und mehr noch – für die Vereine!

      Die Chancengleichheit bleibt unter Corona-Bedingungen überall oft auf der Strecke. Das ist sehr traurig, aber unvermeidbar, da der Faktor Gesundheit im Moment alle anderen Grundwerte im Zweifelsfall übertrumpft – im Interesse aller!

      Und warum soll eine Verlängerung der Saison wegen der EM kategorisch unmöglich sein? Die 3. Liga ist hier von möglichen Abstellungen an die Nationalmannschaften sicherlich weit weniger betroffen als Liga 1 und 2. Wo ein Wille, da ein Weg!

  • Phillip

    Na ein Glück, dass der FSV schon gegen Duisburg gespielt hat… Das bedeutet für viele andere Mannschaften schon mal mindestens eine englische Woche mehr.

  • Michael Vogel

    Meiner Meinung nach ist es utopisch zu glauben, dass die Saison regulär zu Ende gespielt wird. Duisburg ist erst der Anfang, es werden höchstwahrscheinlich immer Teams in Quarantäne müssen und damit immer mehr Spiele ausfallen. Und eine Verlängerung der Saison ist wegen der EM auch nicht möglich. Ein Patentrezept, wie man verfahren sollte, gibt es leider nicht.

    • Phillip

      Genau dafür wurde die 72h-Regel ausgesetzt.

      • Michael Vogel

        War das mit der 72h-Regel nicht nur bis zum Ende der letzten Saison?

      • Matze

        Nein einschließlich dieser Saison.
        Da hat der DFB Weitsicht gezeigt.

      • Sterneneisen

        Die Abschaffung der Regel als "Weitsicht" zu bezeichnen, empfinde ich als sehr makaber.

      • Matze

        Dein Empfinden, interessiert hier niemanden!

      • Sterneneisen

        Dich offensichtlich schon.

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