Heidenheim will gegen Elversberg endlich wieder daheim jubeln

Am kommenden Samstag (Anpfiff 14 Uhr, live im Ticker auf liga3-online.de) möchte der Tabellenführer aus Heidenheim seinen Vorsprung auf die Verfolger weiter ausbauen. Die Mannschaft, die das zu verhindern versucht, sind die formstarken Elversberger. Nach 15 Spieltagen belegt der Aufsteiger einen achtbaren neunten Tabellenplatz. Mit 22 Punkten befindet sich die SVE in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen. Der 1. FC Heidenheim steht mit 33 Punkten und zugleich acht Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz souverän an der Tabellenspitze. Mit einem Sieg könnte dieser Vorsprung noch größer werden, da sich die Konkurrenten aus Leipzig und Darmstadt im direkten Duell gegenüberstehen.

Drittes Heimspiel in Folge ohne Sieg?

Trotz des deutlichen Vorsprungs in der Tabelle könnte dem 1. FCH ein Negativ-Rekord drohen. In Heidenheims Drittligahistorie war es erst dreimal der Fall, dass der 1. FCH in drei aufeinanderfolgenden Heimspielen sieglos blieb. Eine Premiere wäre es, wenn die Hausherren dabei zum dritten Mal in Folge ohne einen eigenen Treffer blieben. Denn sowohl gegen Leipzig (0:2), als auch gegen Wiesbaden (0:0) warteten die Fans zuletzt vergeblich auf einen Treffer des eigenen Teams. Und ein Treffer gegen Elversberg ist keine Selbstverständlichkeit, was auch FCH-Coach Frank Schmidt weiß. „Wir treffen auf einen Gegner, der seine Stärken in der Defensive hat.“ Dies belegen die erst 15 Gegentreffer der Elversberger. Nur Darmstadt und Heidenheim können eine bessere Defensive vorweisen. Personell hat sich bei den Hausherren zum Spiel in Kiel nichts geändert. Neben Beermann und Feistle, die langfristig ausfallen, wird weiterhin auch Marcel Titsch-Rivero (Bauchmuskelverletzung) pausieren müssen.

Ziel Klassenerhalt, oder darf es auch etwas mehr sein? 

Mit dem Selbstbewusstsein, dass die letzten beiden Auswärtspartien gewonnen wurden (2:1 in Kiel, 1:0 in Osnabrück), reist SVE-Cheftrainer Dietmar Hirsch mit seinem Team nach Heidenheim. Mit Respekt, aber ohne Angst vor dem derzeitigen Klassenprimus, erhofft sich Hirsch etwas Zählbares aus Heidenheim mitzunehmen. „Ein Spiel beim Tabellenführer sei immer etwas besonderes“, so Hirsch. Mit der bisherigen Punkteausbeute ist Hirsch zufrieden, betont aber auch, dass man lediglich „im Soll liegt, mehr aber auch nicht.“ Vor dem Auswärtsspiel in Heidenheim hat der SVE-Coach zwei Ausfälle zu beklagen. Neben Außenverteidiger Chris Wolf steht auch Stürmer Felix Luz nicht zur Verfügung. Beide werden wohl erst im Dezember von ihren Verletzungen zurückkehren.

Heidenheim tut sich oftmals schwer gegen Teams, die in der Defensive sehr kompakt und tief stehen. Denn so wird wahrscheinlich auch der SVE in das kommende Spiel gehen. Dem Gegner keinen Raum lassen und durch schnelles Umschaltspiel zum Erfolg zu kommen könnte die Strategie von Hirsch lauten. Wenn es den Gästen gelingt, nur wenige gefährliche Situationen zuzulassen und die Standards kompromisslos geklärt werden, sind ein oder gar vielleicht drei Punkte für den SVE möglich.

 

Mögliche Startaufstellung:

1. FC Heidenheim: Sabanov – Heise, Wittek, Göhlert, Malura –Griesbeck, Reinhardt – Schnatterer, Thurk, Strauß – Morabit

SV 07 Elversberg: Kronholm – Gross, Wenzel, Itoua, Billick – Buch – Salem, Piotrowski, Rohracker – Cissé, Vaccaro

 

FOTO: Flavia Heidenheim

 

   

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