Hansa: Wolfgang Wolf über die Personallage – Jordanov bleibt

Wie sieht es mit er Crew auf der Kogge aus? Das war gestern eine wichtige Frage in Bezug auf das Punktspiel in Münster am heutigen Mittwoch. Definitiv wieder mit dabei ist nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre Innenverteidiger Patrick Wolf, Trainer und Vater Wolfgang Wolf erklärt: „Er ist ja nicht aus Leistungsgründen draußen gewesen, und insofern ist es egal, ob er Wolf, Schmidt oder Meyer heißt, er wird auf jeden Fall spielen.“ Allerdings deutet sich die nächste Sorge in der Innenverteidigung an, denn Abwehrchef Matthias Holst hat mit Bauchmuskelproblemen zu kämpfen und droht auszufallen. Wolf schließt auch den Einsatz von Stephan Gusche aus: „Es hat noch keinen Sinn. Ihn zwickt nach wie vor ein bisschen das Knie. Stephan wird in der Zwischenzeit bei der ,Zweiten’ trainieren. Ich muss ihn aufbauen, brauche ihn ja, seine Kopfballstärke und Robustheit“ Da mit Andreas Pfingstner auch der vierte zentrale Abwehrmann ausfällt, muss möglicherweise wieder der etatmäßige Linksverteidiger und Kapitän Sebastian Pelzer noch mal – wie jüngst beim 4:1 gegen Babelsberg – in der Abwehrzentrale ran? Für Pelzer kein Problem, hat er doch gegen Babelsberg ein gutes Spiel auf der ungewohnten Position gemacht und hatte gemeinsam mit seinen Kollegen sichtlich Spaß an der etwas anderen Rolle.

Hahnel und Brinkies im Wechsel und eine kleine Überraschung

Auch Stürmer Ondrej Smetana ist ein Wackelkandidat, hat sich am vergangenen Samstag eine Knieblessur zugezogen. Als zweiter Torhüter ist erneut Talent Johannes Brinkies im Kader, während am Sonntag gegen den Chemnitzer FC dann wieder Jörg Hahnel auf der Bank Platznehmen wird, denn ein regelmäßiger Tausch ist hier die neue Regelung.
Damit waren im Gespräch mit dem Cheftrainer die Personalfragen eigentlich abgehandelt – bis er zum Schluss einfach nebenbei die wichtigste Neuigkeit verkündete: „Edisson Jordanov wird hier bleiben. Das habe ich ihm vorhin mitgeteilt, und er war auch nicht unglücklich darüber. Das Thema eines möglichen Wechsels ist jetzt ad acta gelegt, das Buch geschlossen. Ich baue auf Edi, er hat hier eine Perspektive.“ Damit sind keine neuen Aktivitäten auf dem Transfermarkt bis zum Ende der Transferperiode am Monatsende zu erwarten, es sei denn die Schambein-Verletzung von Mohammed Lartey ist von längerwährender Dauer, die ein „Nachrüsten“ erfordert. Doch der Mittelfeldmann sei, so Wolf, „auf einem guten Weg“.

Noch eine Premiere – mit guter Vorbereitung

Wie gestern bereits von uns berichtet, trifft der F.C. Hansa erstmals auf Münster, aber auch Wolfgang Wolf geht es genauso. Er kann sich nicht entsinnen, als Spieler oder Trainer jemals dort gewesen zu sein: „Habe ich jetzt nicht auf dem Schirm. Das ist auch für mich Neuland.“ Das bedeute aber nicht, dass man über den Gegner nicht informiert sei: „Die sind läuferisch unwahrscheinlich stark. Da gilt es gegenzuhalten, kompakt zu stehen, nicht so viele unnötige Fehler zu machen wie zum Beispiel vor dem ersten Gegentor beim 0:3 in Unterhaching. Wir wissen, was auf uns zukommt, schauen uns morgen früh noch mal ein paar Szenen auf Video an“, analysiert Wolfgang Wolf und versichert: „Wir sind gut vorbereitet.“

Voraussichtliche Aufstellung: Müller – Geenen, Wolf, Pelzer(Holst), Blum(Pelzer) – Mendy, Leemans, Weilandt, Jordanov – Plat, Smetana(Albrecht)

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