Hansa Rostock: Personalsorgen lassen Dotchev grübeln

Hinter Hansa Rostock liegen erfolgreiche Wochen, zuletzt siegte man auswärts in Wiesbaden. Doch jetzt steht gegen Fortuna Köln ein Heimspiel an, und die machen der Hansa-Kogge bislang Probleme. Und dann kommen auch noch Verletzungssorgen dazu – kein leichter Job für Trainer Pavel Dotchev.

Dotchev warnt vor Kölns Auswärtsbilanz

Es könnte alles so schön sein für Hansa Rostock in diesen Tagen Ende November. Zuletzt wusste das Team von Trainer Pavel Dotchev meist zu überzeugen, man holte neun Punkte aus den letzten vier Liga-Spielen, die meisten davon allerdings auswärts. Denn zu Hause läuft es einfach nicht bei Hansa – nur zwei Siegen aus acht Heimspielen. "Wir haben uns bisher immer sehr schwer getan zu Hause", sagte Dotchev bei der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Da der kommende Gegner Fortuna Köln auswärts bislang sehr erfolgreich auftrat, sei ein "sehr schweres Spiel" zu erwarten. Was, wenn man Dotchev fragt, auch daran liegt, dass Köln eine "sehr ausgeglichene, sehr gute Mannschaft" habe: "Sie haben drei, vier individuell ganz starke Leute und auch drei, vier Leute fürs Grobe. Der Kader ist sehr gut ausbalanciert", sagte Dotchev.

Fragezeichen hinter Benyamina-Einsatz

Und die Aufgabe wird nicht einfacher dadurch, dass Rostocks Kader derzeit von vielen gesperrten, verletzten oder angeschlagenen Spielern dominiert wird. "Wir haben ein kleines Personalproblem, das ist kein Geheimnis", sagte Dotchev dazu und zählte dann auf, was ihm Sorgen bereitet: Amaury Bischoff ist nach seiner gelb-roten Karte gesperrt, Willi Evseev verletzt, und Mike Owusu genauso wie Lukas Scherff angeschlagen. Von Marcel Ziemer (Kreuzbandriss), der noch bis weit ins Frühjahr ausfallen wird, gar nicht zu reden.

Auch hinter dem Einsatz von Soufian Benyamina, der die ganze Woche über krank war, steht ein Fragezeichen. "Ich weiß noch nicht, ob und wie lange er uns helfen kann", sagte Dotchev dazu. Sollte auch der Mittelstürmer ausfallen, würden die Personalrochaden noch umfassender ausfallen. Dann könnten Tim Väyrynen oder auch Mounir Bouziane vorne beginnen, im Mittelfeld wäre Selcuk Alibaz zentral offensiv die naheliegende Lösung, auf der Position dahinter Tommy Grupe. "Wir haben gute Alternativen draußen", sagte Dotchev. Am Samstag werden sie die Chance erhalten, ihren Trainer zu bestätigen.

 
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