Hansa Rostock kündigt Patrick Wolf fristlos

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Abwehrspieler Patrick Wolf ist vom FC Hansa Rostock am gestrigen Mittwoch fristlos entlassen worden. Der bis 2014 datierte Vertrag des 24-Jährigen wurde laut der "Bild-Zeitung" mit sofortiger Wirkung und wegen „besonders schweren außerdienstlichen Fehlverhaltens“ gekündigt, Wolf ist somit arbeitslos. Der Sohn des ehemaligen Trainers der Hanseaten Wolfgang Wolf hatte schon zu Beginn seiner Verpflichtung einen schweren Stand bei den eigenen Fans.

Abwehrspieler Patrick Wolf ist vom FC Hansa Rostock am gestrigen Mittwoch fristlos entlassen worden. Der bis 2014 datierte Vertrag des 24-Jährigen wurde laut der "Bild-Zeitung" mit sofortiger Wirkung und wegen „besonders schweren außerdienstlichen Fehlverhaltens“ gekündigt, Wolf ist somit arbeitslos. Der Sohn des ehemaligen Trainers der Hanseaten Wolfgang Wolf hatte schon zu Beginn seiner Verpflichtung einen schweren Stand bei den eigenen Fans. So wurde dem nicht unumstrittenen Wolfgang Wolf Vetternwirtschaft vorgeworfen, dem Spieler die Qualität für die 3. Liga abgesprochen. Trotzdem durfte Patrick Wolf unter der Regie seines Vaters zu Saisonbeginn in der Startelf ran, bestritt das Auftaktspiel gegen die Stuttgarter Kickers über die volle Länge und stand auch gegen Unterhaching in der Anfangsformation, wo er allerdings in der 74. Minute mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde.

Dennis Berger verwarnt

Seinen Stammplatz verlor er danach keinesfalls, so spielte er unter der Regie seines Vaters regelmäßig über die volle Distanz, bis er sich, praktisch zur Entlassung Wolfgang Wolfs mit einem Knorpelschaden verletzt aus der Mannschaft zurückziehen musste. Unter Marc Fascher gelangte er zwar zur Genesung, trotzdem ging Fascher mit der vorhergegangenen Meinung der Fans konform und degradierte Wolf in die zweite Mannschaft, mit der Ansage, er dürfe sich einen neuen Verein suchen. Wolf bestritt in der Oberliga NOFV-Nord gegen Lichtenberg noch ein Spiel für Rostocks Zweitvertretung, zuletzt meldete er sich aber erneut verletzungsbedingt ab, bevor er nach einem Mannschaftsabend noch privat im Rostocker Club „Studentenkeller“ blieb und den Nacht dort in alkoholischer Gesellschaft verbrachte. Teamkollege Dennis Berger, ebenfalls in die Reserve degradiert, war ebenfalls anwesend, wurde vom Verein aber nur verwarnt.

FOTO: Flohre Fotografie

   

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