Hansa Rostock: Dotchev von Men­e­lik Chaka enttäuscht

15 neue Spieler hat der F.C. Hansa Rostock in der Sommerpause verpflichtet. Während Akteure wie Janis Blaswich, Oliver Hüsing und Bryan Henning zu Leistungsträgern geworden sind, läuft Men­e­lik Chaka der Musik hinterher.

"Er ist wirk­lich weit weg von den an­de­ren"

Der Neuzugang von 1860 München II stand noch kein einziges Mal im Kader, selbst in der zweiten Mannschaft ist der 22-Jährige nicht gesetzt. "Von ihm bin ich ent­täuscht", sagt Trainer Pavel Dotchev in der "Bild" und betont: "Er ist wirk­lich weit weg von den an­de­ren." Eine Reaktion komme "leider nicht", muss Dotchev feststellen. Somit scheint eine Nominierung für den Kader derzeit ausgeschlossen zu sein. "Chaka hat es im Mo­ment nicht ver­dient, im 18er-Ka­der zu sein", so das knallharte Urteil des Hansa-Trainers.

Es klingt nach einem großen Missverständnis. Dabei sah Dotchev im Angreifer, der in der letzten Saison neun Viertliga-Partien bestritten hat, "sehr großes Entwicklungspotential" und lobte Mitte Juni noch: "Er ist schnell, sucht permanent den freien Raum und hat den unbedingten Siegeswillen, den wir suchen." Bisher suchte Dotchev jedoch vergeblich danach.

Ali­baz und Hilß­ner werden "immer besser"

Hoffnungen setzt der Übungsleiter indes in Mou­n­ir Bou­zia­ne, der derzeit noch verletzt ist: "Er hat Qua­li­tät, wird uns noch hel­fen." Ähnlich klingt die Einschätzung zu Mike Owusu: "Er muss noch ler­nen. Aber er ist jung, ich glau­be an ihn." Und Sel­cuk Ali­baz und Mar­cel Hilß­ner werden laut Dotchev "von Woche zu Woche bes­ser." Insgesamt stellt der Hansa-Coach den 15 Neuzugängen ein befriedigendes bis gutes Zeugnis aus, einzig Men­e­lik Chaka fällt deutlich hinten ab.

   
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