Hansa Rostock: Butzen hofft auf Comeback im Februar

Schon seit über zwei Monaten fällt Rostocks Nils Butzen mit einer Schambeinreizung aus. Mittlerweile sieht der 26-Jährige aber "Licht am Ende des Tunnels" – und hofft auf ein Comeback im Februar.

"Große Fortschritte"

Keine Frage: Verletzungen sind immer unschön. Auch Butzen war in seiner Karriere schon mehrmals verletzt – allerdings nie für einen längeren Zeitraum. "Seitdem ich im Männerbereich Fußball spiele, hatte ich nichts, was länger als ein, zwei Wochen gedauert hat", erinnert sich der 26-Jährige in der "Ostsee-Zeitung". Nun setzt ihn eine Schambeinreizung schon seit elf Wochen außer Gefecht, zuletzt stand am 2. November in Kaiserslautern auf dem Platz. Keine einfache Zeit für den Verteidiger. "Es ist gar nicht so einfach, damit umzugehen, wenn man so eine Situation nicht kennt. Besonders wenn man nicht absehen kann, wie lange sie dauert. Dann ist es umso schlimmer."

Vor allem der Kopf spiele eine große Rolle: "Es ist ermüdend, wenn man arbeitet und es wird nicht besser. Geduld zu haben, muss man erst mal lernen." Gerade zu Beginn der Leidenszeit sei es kaum voran gegangen – mittlerweile ist das anders: "Ich habe in den letzten Tagen große Fortschritte gemacht, die ich davor wochenlang nicht gemacht habe." Die Schmerzen seien zwar noch nicht ganz weg, "aber sie werden Stück für Stück weniger".

Kein unnötiges Risiko

Entsprechend sieht Butzen "Licht am Ende des Tunnels" und hofft auf ein Comeback in den nächsten Wochen: "Wenn es so weitergeht, bin ich guter Dinge, dass es vielleicht im Februar der Fall ist." Klar ist aber: Ein unnötiges Risiko will der Abwehrspieler nicht eingehen, wie er in der Zeitung betont: "Das Risiko ist, dass man den zweiten Schritt vor dem ersten macht und dann wieder bei Null startet. Die Verletzung kann ganz schnell zurückkommen, wenn man sie nicht komplett auskuriert." Zumal auch das Sprunggelenk derzeit noch Probleme macht: "Da ist auch noch nicht alles perfekt, die Bewegung im Knöchel ist noch eingeschränkt."

Noch sei daher Geduld gefragt, "aber natürlich will ich so schnell wie möglich wieder auf dem Platz stehen." Auch, um sich empfehlen zu können. Schließlich läuft sein Vertrag am Ende der Saison aus. Geht es nach Butzen, spielt er auch in der kommenden Saison bei Hansa: "Ich würde liebend gern bleiben. Ich fühle mich hier wohl, es passt alles, mit dem Verein und mit der Stadt." Gespräche hätten bisher noch nicht stattgefunden, aber das sei in seiner aktuellen Situation normal, so der frühere Magdeburger. Bringt er in der entscheidenden Saisonphase Leistung, hätte er gute Argumente für eine Verlängerung.

   
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