Hansa: Jan-Hendrik Brincker tritt aus Aufsichtsrat zurück

Paukenschlag beim F.C. Hansa Rostock:  Der Rostocker Unternehmer Jan-Hendrik Brincker hat am Donnerstagabend seinen Rücktritt aus dem Aufsichtsrat bekannt gegeben. Da es keine weiteren Ersatzkandidaten gibt, besteht der Aufsichtsrat jetzt aus sechs Mitgliedern. Im Zuge der Nachlizenzierung sei es zu Informationsdefiziten beim Verkauf der noch ausstehenden Forderungen aus der Ausbildungsentschädigung für Toni Kroos von Real Madrid gekommen, wie der F.C. Hansa in einer Pressemitteilung bekannt gab: "Der Vorstand des F.C. Hansa Rostock e. V. hat zur kurzfristigen Schließung der Liquiditätslücke in Höhe von 1,15 Mio. € im Rahmen des Nachlizenzierungsverfahrens die letzte Teilrate verkauft, um die finanziellen Mittel sofort einsetzen zu können. Dabei handelt es sich um ein legitimes Finanzierungsmodell. Die Schlussrate von Real Madrid wäre erst im Sommer 2016 zur Zahlung fällig gewesen. Dem Verein hätten ansonsten eine Vertragsstrafe des DFB, ein Punkteabzug sowie ein Transferverbot gedroht", so die Kogge. "Es tut mir leid, dass es durch mein persönliches Engagement zu Meinungsverschiedenheiten gekommen ist. Ich habe in einer für den Verein äußerst prekären Lage helfen wollen. Durch eine Rückkaufoption muss dem Verein auch kein Schaden entstehen. Allerdings ist die Kommunikation nicht optimal gelaufen“, wird Jan-Hendrik Brincker zitiert.

 

   
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