Hansa reist nach Wiesbaden: Entwarnung bei Björn Rother

Gestützt von Damian Roßbach und Physiotherapeut Frank Scheller ging Hansa-Mittelfeldspieler Björn Rother am Mittwoch im Nachholspiel gegen Türkgücü München vom Platz, nun gab die Kogge Entwarnung. Gut möglich, dass er am Sonntag in Wiesbaden schon wieder auf dem Platz stehen wird. 

Rother vor schneller Rückkehr

"Björn geht es erstaunlich gut", sagte Trainer Jens Härtel auf der Pressekonferenz am Freitag und zeigte sich überrascht davon, dass der 24-Jährige den Schlag auf den Knöchel ohne Folge überstanden hat. Am Vormittag mischte der Mittelfeldspieler bereits wieder im Training mit und dürfte somit auch für die Partie in Wiesbaden (Sonntag, 13 Uhr) eine Option sein. Mit einem Sieg – es wäre der dritte in Folge – könnte die Kogge an die Tabellenspitze springen. Zumindest, wenn Saarbrücken und Dresden am Samstag nicht gewinnen. Doch auch unabhängig von der Aussicht auf Platz 1 ist Härtel mit der aktuellen Zwischenbilanz (23 Punkte aus 13 Spielen) zufrieden: "Ich sehe gegenüber dem letzten Jahr einen positiven Trend. Wenn wir Spiele gewinnen, dann auch verdient." So wie zuletzt gegen Bayern II und Türkgücü München.

Beim SVWW, der zuletzt in Unterhaching verlor und in der Tabelle vier Zähler hinter Rostock steht, erwartet der Hansa-Coach ein "schweres Spiel. Wir hatten eine Englische Woche und haben eine lange Reise. Wir müssen die Bereitschaft entwickeln, wieder so viel zu investieren wie in den letzten Spielen. Die Intensität hat uns gut getan."

Vollmann: "Wir haben Blut geleckt"

Worte, die auch Korbinian Vollmann unterstrich: "Wir spielen alle sehr gern, auch wenn Englische Wochen kräftezehrend sind. Wir haben Blut geleckt, Spaß am Spielen und Gewinnen." Hansa spiele aktuell eklig: "Wir hauen alles rein, gehen in jeden Zweikampf, arbeiten zusammen und unterstützen uns gegenseitig. Das macht uns besser als letztes Jahr." In Wiesbaden will Rostock nun da weitermachen, "wo wir aufgehört haben", blickte Vollmann voraus. Noch keine Option ist Nik Omladic. Nach seiner Fußprellung kann der 31-Jährige derzeit nur individuell trainieren, soll aber nächste Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Fehlen werden auch Max Reinthaler (Sehnenanriss) und Nils Butzen (Schambeinreizung).

   
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