Hansa: Granatowski im Fokus und Ramaj in die Regionalliga?

Noch warten die Fans des F.C. Hansa Rostock auf den ersten Neuzugang, Namen kursieren rund um das Ostseestadion aber reichlich. Neuster Kandidat nach "Bild"-Angaben: Nico Granatowski vom VfL Osnabrück. Derweil soll Elsamed Ramaj in die Regionalliga verliehen werden.

Nur Reservist in Osnabrück

Als Spieler des SV Meppen ist Nico Granatowski den Hansa-Fans noch in Erinnerung, als er im August 2017 in der 88. Minute das späte Siegtor für die Emsländer gegen die Kogge erzielte. Sonderlich gut sind die Rostocker Anhänger seitdem nicht auf den 28-jährigen Linksaußen zu sprechen, zumal er mit mehreren Nicklichkeiten auf sich aufmerksam gemacht hatte. Mittlerweile spielt Granatowski beim VfL Osnabrück, konnte sich beim Aufsteiger bislang aber nicht durchsetzen. Nur viermal für insgesamt 120 Minuten kam er in der Hinrunde zum Einsatz.

In Rostock wird er nun als Ersatz für Osman Atilgan gehandelt, den es wohl zurück zu Dynamo Dresden ziehen wird. Wie zu hören ist, soll das eigentlich bis zum Saisonende vereinbarte Leihgeschäft vorzeitig beendet werden. Granatowski würde die Erfahrung von 89 Drittliga-Spielen mit sechs Toren und 15 Vorlagen mitbringen. In Meppen kam er überwiegend als Linksaußen zum Einsatz, kann aber auch auf der rechten Angriffsseite spielen. 

Ramaj in die Regionalliga?

Unterdessen soll Elsamed Ramaj in die Regionalliga verliehen werden, wie die "Bild" weiter berichtet. Erst im Sommer von Regionalliga-Absteiger 1.FC Kaan-Marienborn an die Ostsee gekommen, ist der 23-jährige Offensivspieler derzeit nur zweite Wahl und kam lediglich viermal zum Einsatz. Spielpraxis sammelte er in der zweiten Mannschaft (fünf Partien, vier Tore) sowie im Landespokal (drei Einsätze). Sein Vertrag in Rostock läuft noch bis 2021, entsprechend könnte er bis zum Saisonende verliehen werden. Auch ihn könnte Granatowski bei Hansa ersetzen.

   
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