Hansa Rostock: Gegen Würzburg unbedingt dranbleiben

Der Druck war groß, den der F.C. Hansa Rostock in den vergangenen sieglosen Wochen verspürte. Umso mehr befreiend war da der 2:0-Erfolg gegen Unterhaching am letzten Spieltag. Das abhanden gekommene Selbstvertrauen ist wieder da an der Ostsee und man will "unbedingt dranbleiben" am 24. Spieltag, an dem die Kogge zum Tabellensiebenten Würzburger Kickers reist,

Härtel: Ich erwarte kein schönes Spiel!

"Wir wollen da weitermachen, wo wir am Samstag gegen Unterhaching aufgehört haben. Das wird wichtig sein. Ansonsten geht das Spielchen wieder von vorne los", betonte Härtel, der nicht unbedingt eine schöne Partie gegen die Kickers erwartet, "eher ein umkämpftes mit vielen Ballbesitzwechseln." Vorbereitet sind die Rostocker allemal und das nicht nur durch ihren Cheftrainer sondern auch durch Ex-Würzburger Maximilian Ahlschwede. Der 29-jährige Rechtsverteidiger, der in der Winterpause von den Kickers an die Ostsee heimkehrte, versorgte Härtel zusätzlich mit Informationen zu Spielweise und Personal. "Wir schauen mal, was am Ende dabei herauskommt. Ein paar Sachen müssen sie ja verändern, da Kurzweg und Kaufmann mit der fünften gelben Karte gesperrt sind", so Härtel.

Sein Erfolgsrezept? Die gefährlichen Würzburger am besten so wenig wie möglich in den Strafraum kommen lassen, sodass die "unangenehmen Stürmer" gar nicht erst zum Zug kommen. "Am besten wenig Ruhe geben. Dann ist es nicht so einfach fußballerisch eine Lösung zu finden“, fordert Härtel. Ein ähnlicher Matchplan wie gegen Unterhaching also bei dem die Hanseaten bekanntlich ja als Sieger hervorgingen.

Ahlschwede gegen Ex-Club nicht dabei

Maximilian Ahlschwede, der erst am Freitag nach Leistenproblemen wieder ins Training einstieg, wird allerdings gegen seinen Ex-Club passen müssen. "Ich denke, dass es für den Kader nicht reichen wird. Das ist mir alles zu wackelig", erklärt Jens Härtel die Situation. Seine Position in der Defensive wird aller Voraussicht nach Vladimir Rankovic einnehmen. "Er kennt sich da aus und es wäre die logische Schlussfolgerung." Auf der anderen Seite wird es ein Wiedersehen mit Phil Ofosu-Ayeh geben, der bei den Hanseaten nie wirklich den Anschluss schaffte und in der Winterpause nach Würzburg wechselte.

   

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