Hansa-Boss Marien: "Das Hygienekonzept ist aufgegangen"

7.500 Zuschauer sorgten am Sonntag beim Pokalspiel zwischen Hansa Rostock und dem VfB Stuttgart für eine Gänsehaut-Atmosphäre. Aus Sicht von Vorstandschef Robert Marien ist das Hygienekonzept aufgegangen.

Zeitung spricht von "Eklat"

Während die Fans im Stadion nach einer über sechsmonatigen Zwangspause ein kleines Fußballfest feierten, kochten in den sozialen Medien die Emotionen hoch. Der Grund: In den Augen einiger User wurde das Hygienekonzept nur mangelhaft umgesetzt: "Da muss ich mir an den Kopf fassen. Abstände, Masken…nicht vorhanden", hieß es in einem Tweet. Ein anderer User befand: "Fans im Stadion finde ich super. Aber das hier? Stehen dicht an dicht, haben größtenteils keine Masken auf, singen und schreien sich die Seele aus dem Leib. Das muss dieses fantastische Hygiene-Konzept sein, von dem alle reden."

In der "TZ", einer Tageszeitung aus München, war sogar von einem "Eklat" und einem "Riesen-Ärger" die Rede. Dabei waren weder die Twitter-User, noch der "TZ"-Journalist im Stadion. Und dass die Fans auf den Plätzen überhaupt keine Masken tragen mussten, war ihnen dabei ebenfalls entgangen.

Positives Fazit von Marien

Marien kommt daher zu einem ganz anderen Fazit. Ein Gedränge auf den Rängen habe es nicht gegeben, wie er der "dpa" sagte. Auch nicht auf der Südtribüne, wo die aktive Fanszene steht. "Rein optisch sah das so aus, hat aber viel mit dem Stehen zu tun. Es ist halt viel Masse, die die Sitze verdeckt. Prozentual war es die gleiche Auslastung wie auf den anderen Tribünen." Laut dem Hansa-Boss hätten die Fans die Anweisungen des Ordnungspersonals und der Mitarbeiter des Gesundheitsamtes weitgehend befolgt. "Es haben sich vielleicht auch mal zwei, drei kleine Grüppchen gebildet. Die waren aber ansprechbar und sind auseinandergegangen", so Marien. Entsprechend sei auch das Gesundheitsamt in einer ersten Endauswertung "im Großen und Ganzen zufrieden" gewesen und habe "ein positives Resümee" gezogen. Auch Marien kommt zu dem Fazit: "Das Hygienekonzept ist aufgegangen."

Mit Blick auf das Heimspiel gegen den MSV Duisburg am kommenden Wochenende gebe es "sicher ein, zwei Situationen, wo wir nachsteuern müssen und die wir jetzt zu Papier bringen". Stück für Stück soll das Konzept weiter verbessert werden. Auch am Samstag, wenn die Zebras im Ostseestadion gastieren, dürfen wieder 7.500 Fans ins Stadion kommen

   
  • DM von 1907

    Marien bastelt sich die Welt, so wie sie ihm gefällt. Gegen alle gefilmten und berichteten Fakten spült er alles weich und betet es gesund – Hauptsache, die Kasse stimmt! Er sollte zurücktreten. Wird er aber nicht tun, da bin ich mir sicher.

    • Alvar Fågel

      Deine Beiträge hatten schon mal mehr qualitativen Inhalt. In diesem Fall machst du dich einfach nur lächerlich. Du solltest bei der TZ anfangen, die können solche Leute wie dich gebrauchen ;). Dinge aus der Ferne beurteilen wobei das Gesundheitsamt welches vor Ort war, Mariens Aussage stützt. Aber klar, die lügen bestimmt alle :). Und welche Fakten bitte? Die Twitterposts, die Einzelbilder irgendwo in der Menge fotografiert? Oder meintest du den Sportschaubeitrag? Ach ne halt, denn da konnte man eigentlich ganz gut sehen, dass bis teilweise auf der Süd, die Abstände eingehalten wurden.

      • DM von 1907

        Gesundheitsamt und Marien Hand in Hand – ist schon klar!

        Und im übrigen: Ich kann – wie Du auch – Vorgänge aus der Ferne nur anhand von Videos, Bildern und Berichten beurteilen. Hunderte Kilometer noch Rostock fahren kann ich nicht.

    • Max T.

      Über die sog. Fakten wurde hier schon ausführlich berichtet. Es ist wirklich peinlich wenn sog. seriöse Medien auf Twitter-News von No-Names zurückgreifen. Wer sich hier wohl die Welt wie sie den Schlagzeilen gefällt zurecht druckt :D.

  • Alvar Fågel

    Eigentlich peinlich, wenn sogenannte Journalisten wie aus dem Münchner Käseblatt, auf Meinungen von irgendwelchen Usern zurückgreifen und sich dann daraus ein Urteil im Artikel bilden. Ein Blick ins Konzept hätte schon mal die Falschinfo mit den Masken erspart. Dabei sollte richtige Recherche doch an erster Stelle stehen. Aber heutzutage will jedes Blatt einfach nur als Erstes vor den Anderen, den Artikel draußen haben. Da kann man die Recherche schon mal vernachlässigen…. Aber da war die tz nicht allein. Auch der SPIEGEL sowie n-tv glänzten mit Falschinfos, so schrieb zB n-tv..

    Denn auf dem Video ist eine durchaus beachtliche Anzahl von Fans zu sehen, die die in der Pandemie geltenden Regeln ignorieren: kein Abstand, kein Mund-Nasen-Schutz. Es war zwar erlaubt, die Maske am Platz abzunehmen, jedoch nicht, dabei zu singen, da so die Gefahr einer Corona-Infektion steigt.

    Ein Blick ins Konzept sagt: Absoluter Quatsch, das Singen war NICHT untersagt. Dann müsste man auch sämtliche Jubelschreie etc. untersagen und das entbehrt jeglicher Realität. Aber wie bereits erwähnt, haben es leider einige Blätter nicht so mit der Realität gehabt, in diesem Fall.

  • Max T.

    Die Hetze der Hobby-Virologen und der süddeutschen Tagesblätter ist unerträglich. Gibts aus Garmisch Partenkirchen nix zu berichten? Dazu wird in den sozialen Medien die MP’n wie ne Spielzeug Puppe betitelt und die süddeutschen Medien a la Focus Online nehmen keinen Anstoß dran und drucken fleißig ab. Die Frau hatte Krebs und egal wo man politisch steht, davor sollte man mehr Respekt haben.

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