Hallescher FC: Wie geht es mit Trainer Rico Schmitt weiter?

Elf Spiele, nur zwei Siege und stattliche 22 Gegentore: Der Saisonstart des Halleschen FC verlief alles andere als zufriedenstellend. Nach zuletzt enttäuschenden Auftritten wird auch die Kritik an Trainer Rico Schmitt immer lauter. Weitere Niederlagen wird sich der 49-Jährige wohl nicht mehr leisten können.

HFC verfällt in alte Muster

Der Knackpunkt: Als dem HFC zwischen dem 6. und 9. Spieltag oftmals nur 14 Feldspieler zur Verfügung standen, lief es plötzlich. Acht Punkte holten die Saalestädter aus diesen vier Partien, der schwache Saisonstart (sechs Spiele ohne Sieg) schien überwunden zu sein. Doch seitdem Schmitt wieder mehr Alternativen hat, verfällt sein Team in alte Muster. "Wir sind dort wieder angekommen, wo wir nach dem Unterhaching-Spiel standen", sagte der HFC-Coach nach der 1:2-Niederlage gegen die Sportfreunde Lotte. Obwohl der HFC zunächst in Führung gegangen war und zudem wieder auf Kapitän Klaus Gjasula setzen konnte, fuhr der Hallesche FC ohne Punkte nach Hause.

Endspiel gegen Großaspach?

Besonders ärgerlich: Zum fünften Mal in dieser Saison reichte eine Führung nicht zum Sieg. Es scheint, als stimme die Balance zwischen Angriff und Abwehr nicht. Der Blick auf die Tabelle bestätigt diese Vermutung: Mit 16 Toren stellt der HFC unterhalb von Platz 5 den besten Angriff, kassierte aber gleich 22 Gegentore – so viele keine anderer Drittligist. Es liegt nun an Cheftrainer Rico Schmitt, die Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Gelingt ihm das nicht, dürften seine Tage gezählt sein. Die "Bild" spekuliert sogar bereits, dass die anstehende Partie gegen Sonnenhof Großaspach in knapp einer Woche bereits ein Endspiel für den 49-Jährigen sei. So oder so: Es helfen nur noch Siege – auch, um die Abstiegsplätze auf Distanz zu bringen.

 

   
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