Hallescher FC: Sorge um Torwarttrainer Bernd Jayme

Sorgen um HFC-Torwarttrainer Bernd Jayme. Der 42-Jährige wurde am Sonntag ins Krankenhaus eingeliefert. Noch immer rätseln die Ärzte über seine Erkrankung.

"Dann ging das Licht bei mir aus"

Aufmerksame Nachbarn sei Dank. "Ich habe es nur noch geschafft, die Tür aufzumachen, dann ging das Licht bei mir aus", erinnert sich Jayme in der "Mitteldeutschen Zeitung" an den vergangenen Sonntag. Zuvor habe sich der Torwarttrainer des Halleschen FC lange und laut erbrechen müsse. Seine Nachbarin klopfte und rief den Notarzt. Für den 42-Jährigen ist es bereits der zweite Aufenthalt im Krankenhaus. Bereits letzte Woche lag Jayme für drei Tage in der Klinik und ließ sich untersuchen. "Zum Glück konnte ausgeschlossen werden, dass ich eine Hirnhautentzündung – das war die erste Vermutung – oder einen Tumor habe", so Jayme.

Das Rätselraten um seine Krankheit bereitet ihm jedoch weiterhin Sorgen. Vor ein paar Wochen habe es mit akuter Migräne angefangen, inzwischen breche er ohne Vorwarnung zusammen: "Ich kam vom Training, habe mich auf dem Platz super gefühlt, dann geduscht und bin ins Auto gestiegen. Und dann, innerhalb von zwei, drei Minuten wurde mir so schlecht, dass ich mich sofort übergeben musste“. Ganze fünf Kilo nahm er dadurch in der vergangenen Woche ab.

Unterstützung durch Spieler und Fans

Kraft erhält er durch die Besuche der HFC-Spieler: "Die Spieler waren im Krankenhaus, auch Fans, über Handy und soziale Netzwerke bekam ich Aufmunterung von etwa 500 Menschen, die ich noch nicht einmal kenne“, freut sich Jayme. Hinter den Kulissen rumort es jedoch ein wenig. Die MZ spekuliert, dass ein Abschied des Torwarttrainers möglich sein könnte, da er kaum ins Trainerteam eingebunden sei und zu wenig Kompetenzen bekomme. Der Torwarttrainer gibt jedoch zu Protokoll: "Trotz allem, ich beiße mich durch und will nicht hinschmeißen“. Das wichtigste sei jedoch, dass er bald wieder auf dem Platz stehen kann.

   
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