Hallescher FC: Boyd in Kaiserslautern wohl nur Joker

Nur zwei Wochen nach seinem beim Spiel in Rostock erlittenen Muskelfaserriss wird Terrence Boyd am heutigen Samstagnachmittag zwar zum Kader des Halleschen FC in Kaiserslautern gehören, sehr wahrscheinlich aber nur als Joker fungieren.

Kein unnötiges Risiko

"Terrence hat jetzt zwar drei Tage trainiert. Aber davor auch zwei Wochen nicht. Wir sind eher froh, wenn wir die Option ziehen können, ihn für 20 oder 30 Minuten bringen zu können", erklärt Trainer Florian Schnorrenberg in der "Bild". Auch Boyd will kein unnötiges Risiko eingehen: "Ich hasse es, auf der Bank zu sein, aber in dem Fall ist es schon vernünftig. Nicht, dass bei ermüdetem Zustand später alles wegknallt und dann war es für die Saison." Anstelle des 13-Tore-Mannes könnten Kapitän Jonas Nietfeld oder Michael Eberwein in der Sturmspitze auflaufen. Braydon Manu ist nach seinem Faserriss indes nicht rechtzeitig fit geworden und nach Angaben der Zeitung in Halle geblieben.

Gelingt der Befreiungsschlag?

Mit einem Sieg – es wäre ein Befreiungsschlag – könnte Halle derweil einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Eine weitere Niederlage jedoch würde den HFC noch weiter unten reinziehen. "Wir wissen, die Situation ist bedrohlicher geworden. Es sind nur noch fünf Punkte nach unten. Wichtig ist, dass wir uns selbst mal wieder ein Erfolgserlebnis holen", so Schnorrenberg. Aus den letzten drei Partien holten die Saalestädter nur einen Punkt und konnte nur eine der letzten neun Partien gewinnen.

   
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