Halle: Mit Harmonie in der Offensive zum Auftaktsieg

Mit einem überraschend deutlichen 3:0-Auswärtssieg in Erfurt ist der Hallescher FC erfolgreich in die Saison gestartet. Die Saalestädter haben damit der Krämer-Elf das Pflichtspieldebüt im (fast) vollendeten neuen Steigerwaldstadion gründlich verhagelt.

Die Erfurter gewährten Räume

Neuzugang Benjamin Pintol stellte dabei früh die Weichen auf Sieg. Als er in der 3. Minute nach einem Zuspiel von Röser ohne jegliche Bedrängung einnetzte, musste man sich schon fragen, ob die Erfurter Verteidiger nur körperlich oder auch mental auf dem Platz standen. Ähnlich sah es beim späteren 3:0 durch den eingewechselten André Wallenborn aus, der von seinem Gegenspieler höchstens einen Geleitschutz bekam. Die Hallenser nutzten die Mängel in der Defensive für sich und mussten sich am Ende maximal vorwerfen, nicht noch mehr Treffer erzielt zu haben.

Pfeffer, Röser und Pintol können gut miteinander

Dennoch ist dieser Erfolg natürlich nicht nur auf die Erfurter Schwäche, sondern auch auf den gelungenen Auftritt der Hallenser selbst zurückzuführen. Die Mannschaft von Rico Schmitt harmonierte in der Offensive gut – viel besser, als im Voraus zu erwarten war. Vor allem das Dreiergespann Sascha Peffer, Martin Röser und Benjamin Pintol funktionierte bereits hervorragend. Zumindest bei Röser und Pintol kann es daran liegen, dass sie sich bereits aus der letzten Saison kennen, als sie beide noch bei den Offenbacher Kickers gespielt haben.

Erfurter Drangphase blieb ein kurzes Strohfeuer

Trainer Rico Schmitt sah nach dem Spiel vor allem die Laufstärke seines Teams als Erfolgsfaktor. Die Hallenser gingen Extra-Wege, schnitten ihrem Gegner die Laufwege ab und gingen in die Zweikämpfe – der RWE kam über weite Strecken gar nicht zur Entfaltung. Und falls doch, wie zu Beginn der zweiten Halbzeit, blieb es lediglich ein kurzes Strohfeuer. "Nach dem Seitenwechsel wurde Erfurt etwas griffiger“, bewertete Schmitt nach der Partie im Interview mit dem "MDR". Nach dem 2:0, das Toni Lindenhahn aus der zweiten Reihe erzielte, standen die Zeichen aber endgültig auf Sieg.

 
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