Halle gewinnt gegen Rostock durch "gnadenlose Effektivität“

Mit einem 2:0 durch Tore von Bertram und Diring setzte sich der HFC gegen Hansa Rostock durch. Trainer Stefan Böger sah die Ursachen für den Sieg in der Kampfesleistung und der guten Chancenverwertung.

Der Hallesche FC bleibt unter Stefan Böger im heimischen Stadion ungeschlagen. Durch die drei Punkte gegen Rostock schieben sich die Saalestädter in der Tabelle auf den zehnten Platz vor. Am kommenden Spieltag steht direkt das nächste Ost-Duell im Erdgas-Sportpark auf den Programm: Dann empfängt der HFC den FC Energie Cottbus.

Bertram bestraft Erdmanns Fehler

Die 10.572 Zuschauer in Halle bekamen zu Beginn ein zähes Spiel zu sehen, in dem eine Chance von Benyamina in der 9. Minute die einzige Gelegenheit blieb. Das 1:0 für die Heimmannschaft fiel daher aus dem sprichwörtlichen nix, nachdem sich Hansa-Verteidiger Dennis Erdmann einen dicken Patzer erlaubte und den Ball kurz vor dem Strafraum genau in die Schussbahn von Sören Bertram spielte. Halles Offensivspieler ließ sich nicht zweimal bitten und brachte das Leder gekonnt im Kasten von Marcel Schuhen unter. Eine Mischung aus Glück und eigenem Können war aus HFC-Sicht also beim Führungstreffer im Spiel, oder wie Stefan Böger es nach der Partie ausdrückte: "Wir waren gnadenlos effektiv mit den Chancen, die wir hatten.“

Das Offensiv-Zusammenspiel passte

Der Fehler von Erdmann passierte jedoch nicht ohne Grund. Osayamen Osawe hatte den 25-Jährigen massiv unter Druck gesetzt und provozierte so den Aussetzer. Halles englische Sturmspitze setzte in der Partie seinen guten Lauf weiter fort, auch am 2:0 war Osawe beteiligt. Der Top-Torschütze der Saalestädter ist auch deshalb momentan so wertvoll, weil sein Zusammenspiel mit den anderen Offensivspielern, insbesondere Sören Bertram, so gut funktioniert. Im Spiel gegen Rostock gingen die Spieler viele Wege, versuchten ständig, sich freizulaufen und gingen auch im Passspiel nicht nur auf Nummer sicher.

Revanche für die Niederlage im Februar geglückt

Mit dem Heimsieg gelang dem HFC ein Stück weit die Revanche für das missglückte letzte Aufeinandertreffen mit Hansa Rostock im Februar. Auch damals war Halle im eigenen Stadion in Führung gegangen, verschenkte die Punkte aber anschließend durch eine schlechte Chancenauswertung sowie mangelnde Aufmerksamkeit, insbesondere bei Standards. Beides lief am Samstag deutlich besser, auch die Defensive zeigte sich stabil und ließ nur wenige Gelegenheiten der Hanseaten zu. Coach Stefan Böger hatte noch einen weiteren Punkt auf seiner Liste der Gründe für den Sieg: "Das kämpferische Element stand im Mittelpunkt. Diese Prüfung haben wir bestanden.“

   

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