Clément Halet: "Ich konnte mich kaum bewegen“

Clément Halet schockte die gesamte Fußballwelt, als er am Wochenende beim Heimspiel seines SC Preußen Münster für kurze Zeit nach einem Zusammenprall das Bewusstsein verloren hat. In der 83. Spielminute blieb der 29-jährige Franzose für einige Minuten bewusstlos liegen. Nun kann der Innenverteidiger jedoch zum Glück ein wenig Entwarnung geben, wenn er im Interview gegenüber „DFB.de“ deutlich macht: „Es ist alles in Ordnung. Ich fühle mich gut, habe keine Beschwerden und kann alles machen.“ Er äußert sogar schon den Wunsch, dass er zum kommenden Auswärtsspiel beim Drittliga-Aufsteiger SV 07 Elversberg wieder einsatzfähig sein wird. Der kurzzeitige Herzstillstand hat sogar FIFA-Präsident Sepp Blatter sorgenvoll werden lassen. Auf seiner Twitter-Seite schrieb er:  "Gute Besserung, Clement Halet. Der Verteidiger des deutschen Drittligisten Preußen Münster musste gestern im Spiel wiederbelebt werden."

„Ich fühlte mich müde und kraftlos"

Diese Szene kurz vor Schluss wird sicherlich kein Beteiligter so einfach vergessen können. SCP-Trainer Pavel Dotchev erklärte gegenüber dem „kicker“ die Situation wie folgt: „Im Stadion herrschte mit einem Mal absolute Stille. Das war ein Riesenschock für uns alle. An der Reaktion der Spieler und des Schiedsrichters habe ich sofort gesehen, dass etwas Schlimmes passiert sein muss." Auch der Spieler selbst kann sich sehr genau an den folgenschweren Zweikampf mit Kiels Fiete Sykora erinnern: „ Ich weiß noch genau, wie es passiert ist. Benjamin Siegert hatte ein Kopfballduell verloren. Danach habe ich mir mit Fiete Sykora ein Laufduell im Vollsprint geliefert. Sykora wollte an den Ball, wir prallten zusammen. Ich bekam das Hinterteil meines Gegenspielers in den Oberbauch. Kurz danach spürte ich einen heftigen Schmerz und bekam keine Luft mehr. Dann wurde ich kurz bewusstlos. Ich war aber nur einige Sekunden weg. Noch auf dem Platz fand ich wieder zu mir. Ich fühlte mich müde und kraftlos, konnte mich kaum bewegen.“

Seine Spielweise möchte Halet nicht ändern

Der 29-jährige Franzose kam im Jahr 2010 vom VfR Aalen ins Westfälische und hat sich seitdem als verlässliche Größe in der Defensive erwiesen. In kämpferischer Hinsicht ist der langjährige Deutschland-Legionär jedoch ein absolutes Vorbild. Eine Änderung in seinem Spiel möchte er jedoch nicht vornehmen, wie er „DFB.de“ verraten hat: „ Ich habe schon einige Operationen und Verletzungen überstanden. An meiner Spielweise hat das nie etwas geändert.“

FOTO: Marcel Junghanns [Klettermaxe Photographie | Fototifosi]

 

   

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