Halbfinale! Erfurt kämpft sich in Meuselwitz spät zum Sieg

Rot-Weiß Erfurt steht im Halbfinale des Thüringen-Pokals. Am Samstagnachmittag setzte sich die Elf von Trainer Stefan Krämer knapp mit 2:1 beim Viertligisten ZFC Meuselwitz durch. Kammlott (59.) und Aydin (85.) erzielten die Tore für RWE.

Meuselwitz zu Beginn besser

Der Viertligist war in den ersten Minuten das bessere Team und hatte schon nach 10 Minuten die Führung auf dem Fuß: Nach einem Freistoß von Sebastian Albert prallte der Ball an den Pfosten, den Nachschuss musste Keeper Domaschke zur Ecke klären. Die Thüringer taten sich gegen kämpferische Gastgeber schwer und kamen erst acht Minuten vor der Pause zur ersten gefährlichen Möglichkeit: Kammlott kam im Strafraum an den Ball und setzte Okay Aydin in Szene. Dieser stand frei vor Keeper Naumann, schoss ihm aus 12 Metern aber genau in die Arme. In Minute 45 zog Menz mal aus rund 28 Metern ab und zwang Neumann zu einer Parade. Zum Pausenpfiff blieb es beim 0:0.

RWE-Führung hält zunächst nur kurz – Aydin trifft zum Sieg

Nach dem Seitenwechsel kam RWE der Führung immer näher, Kammlott hatte in 50. Minute die Riesenchance zum 1:0, traf nach Vorlage von Aydin aber nur den Pfosten. Neun Zeigerumdrehungen später machte es der Stürmer dann besser und brachte den Favoriten nach Vorlage von Brückner aus spitzem Winkel in Front. Keine drei Minuten später kam Meuselwitz nach einer Ecke jedoch zum Ausgleich – Jakub Wiezik war der Torschütze. Danach entwickelte sich ein umkämpftes Spiel, in dem kein Klassenunterschied zu sehen war. In der Schlussphase kam der Gastgeber dem 2:1 immer näher, Erfurt hingegen fehlten die klaren Offensivszenen – bis zur 85. Minute: Dann waren Szimayer und Aydin frei durch, letzterer verwandelte aus 12 Metern zur erneuten Führung. Meuselwitz warf nun alles nach vorne, es blieb am Ende aber beim knappen Sieg für RWE. Im Halbfinale treffen die Thüringer am 27. April auf den FC Einheit Rudolstadt.

 

 

   
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