Grotenburg nicht bespielbar: KFC muss improvisieren

Keine optimalen Bedingungen für den KFC Uerdingen vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern (Samstag, 14 Uhr). Weil der Rasenplatz in der Grotenburg unbespielbar ist, muss die Mannschaft um Team Stefan Reisinger derzeit beim Training improvisieren.

Platz aufgeweicht

Starke Regenfälle in den vergangenen Tagen haben den Platz nach Angaben der "Westdeutschen Zeitung" aufgeweicht – und ihn damit nicht bespielbar gemacht. Problem: Das Drainage-System ist veraltet, das Wasser kann somit nicht richtig abfließen. Am Mittwoch absolvierte der KFC laut dem Blatt Kraftübungen in einem Fitnessstudio, am Donnerstag wichen die Krefelder auf die Bezirkssportanlage am Sprödentalplatz aus. Hält das Wetter, soll das Abschlusstraining am Freitag dann aber wieder in der Grotenburg stattfinden.

Dass der Rasenplatz bei schlechter Witterung nicht bespielbar ist, stellte den KFC Uerdingen bereits im vergangenen Winter vor Probleme. Mehrmals musste der Klub auf andere Plätze ausweichen, einmal konnte sogar lediglich in der Halle trainiert werden. "Wir hoffen nun auf einen Ausweichplatz. Wir sind auch mit der Stadt Düsseldorf im Austausch. Wir werden in der Länderspielpause nach Alternativen suchen. Es ist besser, auf Rasen zu trainieren", erklärt Reisinger in der "WZ". Perspektivisch soll der KFC um Präsident Mikhail Ponomarev ein eigenes Trainingsgelände erhalten, denn derzeit ist der Klub auf städtische Plätze angewiesen – keine optimalen Bedingungen im Profi-Fußball.

Generalunternehmer für Umbau steht fest

Zunächst soll aber die Grotenburg umgebaut und auf Drittliga-Niveau gebracht werden. Den Zuschlag dafür hat nach Angaben der "Westdeutschen Zeitung" nun das Architektur- und Planungsbüro Albert Speer und Partner erhalten. Das Unternehmen war bereits mit der Machbarkeitsstudie zur Sanierung der Grotenburg beauftragt worden. Für 10,5 Millionen Euro soll das Stadion in den kommenden Monaten drittligatauglich umgebaut werden. Derzeit laufen bereits Sanierungsarbeiten, die von der Ausschreibung ausgenommen waren. Ob der KFC allerdings schon im kommenden Sommer wieder in die alte Heimat zurückkehren kann, ist offen. Derzeit trägt der Klub seine Heimspiele in der Düsseldorfer Merkur-Spielarena aus und zahlt für die aktuelle Saison rund 1,5 Millionen Euro an Miete.

Unterdessen hat Dominic Maroh am Donnerstag nach einer Hüftverletzung das Training wieder aufgenommen und soll für die Partie gegen den FCK eine Option sein. Während Kapitän Jan Kirchhoff aufgrund von Wadenproblemen auszufallen droht, könnte Weltmeister Kevin Großkreutz erstmals seit dem 9. Spieltag wieder auflaufen.

 

   
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