Große Personalsorgen beim VfB Lübeck: Zwölf Spieler fallen aus

Um den Anschluss an das rettende Ufer nicht komplett zu verlieren, benötigt der VfB Lübeck im Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken dringend einen Sieg, muss allerdings auf gleich zwölf Spieler verzichten.

Duo gesperrt

Neben den Langzeitausfällen Hanno Behrens (krank), Morten Rüdiger (Knieverletzung), Robin Kölle und Felix Drinkuth (beide Knorpelschaden) stehen auch Marvin Thiel (Trainingsrückstand nach Zerrung), Janek Sternberg (Muskelfaserriss), Kimmo Hovi (Fußverletzung), Tarik Gözüsirin (Schambein), Aaron Herzog (Kniebeschwerden) und Mats Facklam (muskuläre Probleme) allesamt nicht zur Verfügung. Zudem sind Ulrich Taffertshofer und Manuel Farrona Pulido aufgrund ihrer fünften gelben Karte gesperrt.

Dennoch soll gegen den FCS der dritte Heimsieg in dieser Saison her. "Wir haben in den letzten Wochen einiges wegstecken müssen und wollen es jetzt hinbekommen, den Glauben zurückzugewinnen", sagt Trainer Florian Schnorrenberg im Vorfeld der Partie. "Wir wollen die Spieler, die gesund sind, in einer Grundordnung auf den Platz bekommen, in der sie sich wohlfühlen und eine optimale Leistung zeigen können." Es werde darum gehen, "dass wir als Mannschaft uns über Zweikämpfe, über Kompaktheit und Torabschlüsse ein gutes Gefühl erarbeiten und die Stimmung auf die Ränge übertragen können".

Schnorrenberg ruft zum Zusammenhalt auf

Zudem ruft der 46-Jährige zum Zusammenhalt auf: "Es wird uns nur dann gelingen, ein kleines Wunder zu vollbringen, wenn wir alle an einem Strang ziehen und auf der Lohmühle wieder die Atmosphäre erleben, wie ich sie von Anfang an als sehr positiv und stimmungsvoll erlebt habe." Zuletzt hatte er Kritik an den Fans geübt, habe damit aber keineswegs alle gemeint, "sondern nur diejenigen, die mit ihrem Verhalten beispielsweise gegen Mannheim oder in Aue dem Verein geschadet haben".

   
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