Grimaldi im Interview : "Ich erwarte ein heißes Tänzchen"

Im Interview mit liga3-online.de spricht Münsters Torjäger Adriano Grimaldi über die magere Punkteausbeute des SC Preußen in den letzten Wochen, seine Torbilanz und das anstehende Derby beim VfL Osnabrück am Sonntag.

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liga3-online.de: Seit vier Spielen wartet Preußen Münster auf einen Sieg. Wie erklären Sie sich die magere Punkteausbeute in den letzten Wochen, Herr Grimaldi?

Adriano Grimaldi: Das ist eine gute Frage. Vor allem beim jüngsten Heimspiel gegen Carl Zeiss Jena (2:2, Anm d. Red.) hatten wir uns mehr erhofft. Unser Problem ist aktuell glaube ich, dass wir es nicht schaffen, über die kompletten 90 Minuten eine konstante Leistung abzurufen. Wir haben immer wieder schwache Phasen dabei. Die müssen wir abstellen.

Gegen Jena gab es nach 0:2-Rückstand immerhin noch ein Remis. Wie fällt Ihr Fazit zum Spiel aus?

Vor allem in der ersten Halbzeit kam zu wenig von uns. Wir haben lange gebraucht, um ins Spiel zu kommen und es verpasst, in Führung zu gehen. Basics wie Laufbereitschaft und Kampfgeist funktionieren derzeit nicht so, wie sie sollen. Daran müssen wir arbeiten.

Mit einem Doppelpack waren Sie der Garant für den Punktgewinn, mittlerweile stehen schon acht Saisontore für Sie zu Buche. Ist es ein persönliches Ziel von Ihnen, Ihre zwölf Tore aus der letzten Spielzeit zu knacken?

Auf jeden Fall. Schon vor Saisonbeginn hatte ich mir das Ziel gesetzt, mehr Tore als in der letzten Spielzeit zu schießen. Es wäre klasse, wenn ich die zwölf Tore toppen könnte. Dass das nicht einfach wird, ist mir aber bewusst.

 

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Und welches Ziel verfolgen Sie in dieser Saison noch mit Münster? Der Vorsprung auf die Abstiegsränge beträgt komfortable zehn Punkte.

Wir wollen erst einmal so schnell wie möglich den Klassenverbleib sicherstellen. Wenn wir das geschafft haben, möchten wir die Saison selbstverständlich so gut es geht abschließen. Für uns geht es um jeden Tabellenplatz.

Am Sonntag steht das Derby bei Ihrem Ex-Klub VfL Osnabrück an. Ein besonderes Spiel?

Es ist sicher kein Spiel wie jedes andere, Derbys haben immer einen besonderen Charakter. Für mich ist die Partie außerdem besonders, weil ich zweieinhalb schöne, erfolgreiche Jahre beim VfL Osnabrück hatte. Die Mannschaften und Fans beider Vereine freuen sich tierisch auf die Begegnung. Ich erwarte ein heißes Tänzchen. (lacht)

Ihr großer Bruder Marco Grimaldi war lange Bundesliga-Basketballer. Hatten Sie früher auch darüber nachgedacht, eine Karriere als Basketballer zu starten?

Nein, das war nie ein Thema. Ich habe früher zwar auch hin und wieder Basketball gespielt. Fußball war aber immer meine große Leidenschaft, für Basketball konnte ich mich nicht ansatzweise so begeistern wie Marco.

   
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