Grenzwert überschritten: 1860 und Türkgücü trotzdem vor Fans

Auch wenn die 7-Tage-Inzidenz der Stadt München mit Stand von Donnerstag bei 36,4 – und damit über dem Grenzwert von 35 – liegt: Die Heimspiele von 1860 und Türkgücü München dürfen am Samstag trotzdem vor Zuschauern stattfinden. 

Es bleibt bei 10 Prozent

Wie die Pressestelle der Stadt auf Anfrage unserer Redaktion erklärte, bleibe es bei der Entscheidung von Mittwoch, 10 Prozent der Kapazität zuzulassen. Zuletzt stand zwar eine Auslastung von 20 Prozent im Raum, doch da die 7-Tage-Inzidenz schwankt, genehmigte die Stadt vorerst nur 10 Prozent. Und sollte der Grenzwert bis zum Wochenende nicht "exorbitant" überschritten werden, bleibt es auch dabei.

Nachdem sich der TSV 1860 am Mittwoch noch über die Entscheidung der Stadt geärgert hatte, weil er mit 3.000 Fans plante, kommt der Kompromiss dem Klub nun womöglich sogar entgegen. Denn nach der bisherigen Vorgabe hätte die Partie gegen Lübeck am Samstag möglicherweise vor leeren Rängen stattfinden müssen. Nun dürfen immerhin 1.500 Fans rein.

Türkgücü vor 3.000 Fans?

Wie viele Fans Türkgücü München zum Heimspiel gegen Wiesbaden ins Olympiastadion lassen darf, ist noch offen. Wie der Klub auf Anfrage mitteilte, laufen derzeit noch die letzten Gespräche mit der Stadt. Dabei geht es wohl darum, wie viele Fans nach aktuellem Stand insgesamt reinpassen würden.

Klar scheint aber: Für 70.000 Zuschauer ist das alt-ehrwürdige Stadion mittlerweile nicht mehr ausgelegt. Mindestens 3.000 Fans sollen am Samstag aber in jedem Fall rein dürfen. Ob die Zahl erreicht wird, ist offen. Am Donnerstagmittag beginnt der Ticketverkauf für das erste Fußballspiel im Olympiastadion seit dem Endspiel der Women’s Champions League 2012.

   
  • DM von 1907

    Zuschauer bei Grenzwertüberschreitung gehen nicht – nirgendwo! Das ist eine ganz wachsweiche Auslegung, die der Corona-Situation nicht angemessen ist.

  • ironimus

    TG im Oly. Da bin ich wirklich mal gespannt.

  • anteater

    Vernünftig, das mit den 10%. Ist ja an anderen Standorten auch so, dass beim Überschreiten der 7-Tage-Inzidenz die Situation erneut betrachtet wird. Also die meisten Standorte können ja die 20 nur von unten Überschreiten, weil man sich dort offenbar bislang leichter tat mit der Einhaltung der Hygienemaßnahmen. Und einen Berliner Klub haben wir ja nicht in der Liga.

  • Stefan Kranzberg

    Habt Ihr selber bei der Stadt München angefragt oder beruft Ihr Euch da aufs Löwenmagazin, das bei der Corona-Hotline angerufen hat?

    • liga3-online.de

      Wir haben heute Vormittag in der Pressestelle der Stadt angerufen.

      • Stefan Kranzberg

        Danke für die Info. In Stein gemeißelt sehe ich das trotzdem noch immer nicht – siehe 1. Spieltag der Bundesliga.

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