Glöckner erwartet "geiles Spiel" – Zukunfts-Entscheidung im Sommer

Will der SV Waldhof Mannheim weiterhin ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden, muss beim Spiel in Saarbrücken am Samstag ein Sieg her. Das weiß auch Trainer Patrick Glöckner, dessen Zukunft sich derweil erst nach Saisonende entscheiden wird.

Sieg ist Pflicht

Sechs Punkte trennen den Waldhof bei einem Spiel weniger derzeit vom Relegationsplatz. Eine Niederlage in Saarbrücken, und der Rückstand könnte bei dann nur noch fünf Spielen auf neun Zähler anwachsen. Dann wäre der Traum vom Aufstieg wohl geplatzt. Ein Sieg ist somit Pflicht. "Jeder kann die Tabelle lesen", ist sich Trainer Trainer Glöckner der Ausgangslage bewusst. "Wir wissen, dass der Fußball total verrückt ist und in alle Richtungen ausschlagen kann. Aber wenn wir nicht gewinnen, dann wird es unwahrscheinlich schwer, nochmal oben ranzukommen."

Entsprechend fordert der 45-Jährige von seiner Mannschaft, die Partie "mit der höchsten Leistung anzugehen". Entscheidend werde sein, "wer mehr Gier hat". Die Vorfreunde bei Glöckner ist in jedem Fall groß: "Wir haben richtig Lust. Das wird ein geiles Spiel." Rund 2.000 Fans werden den Waldhof in einen wohl mit 16.000 Zuschauern ausverkauften Ludwigspark begleiten. "Die Fans sind das Salz in der Suppe. Es bedeutet uns viel, dass so viele mitkommen." Nicht mit dabei sein kann allerdings Top-Torjäger Dominik Martinovic (muskuläre Probleme), während der Einsatz von Adrien Lebeau noch fraglich ist.

Was wird aus Glöckner?

Ungewiss ist auch, ob Patrick Glöckner in der kommenden Saison noch an der Seitenlinie stehen wird. Am Ende der Saison läuft sein Vertrag aus. "Daraus machen wir auch kein Geheimnis", sagte Sport-Geschäftsführer Tim Schork am Freitag. Laut dem 31-Jährigen stehe man "im täglichen Austausch", habe sich aber darauf festgelegt, "dass wir eine finale Entscheidung erst am Saisonende treffen".

Gleiches gilt für mehrere Spieler, wobei Schork bereits mit allen Akteuren gesprochen habe. Nach aktuellem Stand stehen 14 Spieler für die kommende Saison unter Vertrag. Darunter Marco Höger, während das Arbeitspapier von Marc Schnatterer endet. "Es ist sehr wichtig, dass wir offen mit dem Thema umgehen", so der Sportchef, der sich mit der aktuellen sportlichen Entwicklung "zufrieden" zeigt, mit der Anzahl der Punkte (49 nach 30 Spielen) aber nicht. "Die Chancenverwertung zuletzt war nicht optimal", bemängelte Schork. Mit Nicolas Masetzky hat der Waldhof unterdessen einen weiteren Co-Trainer verpflichtet. Der 33-Jährige, der zuletzt für Türkgücü München aktiv war, wird sich um die Spielanalyse kümmern. Ob er am Samstag einen wichtigen Auswärtssieg in Saarbrücken analysieren kann?

   
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