Glasgow Rangers melden Insolvenz an

Der schottische Traditionsclub musste nun auf drängen des Hauptgläubigers, der britischen Steuerbehörde, Insolvenz anmelden. Jahrelang wurde über den Verhältnissen gelebt, sodass sich mittlerweile Schulden in Höhe von rund 80 Mio. Pfund (rund 95 Mio. Euro) angehäuft haben. Zunächst soll der Spielbetrieb allerdings aufrechterhalten werden, es musste aber ein Abzug von zehn Punkten hingenommen werden.

Die Tagesgeschäfte werden nun von Insolvenzvertretern übernommen

Der Club mit einer 139-jährigen Traditionsgeschichte ist mit insgesamt 54 Landesmeistertiteln Rekordhalter der Schotten-Liga. Ab sofort werden die Tagesgeschäfte von Insolvenzverwaltern übernommen, sodass die besten Optionen zur Sanierung ergriffen werden können. Mögliche Spielerverkäufe könnten Geld in die Kassen des Vereines bringen. Paradox ist allerdings, dass der Verein erst am vergangenen Montag eine Neuverpflichtung bekannt gegeben hat. Unklar ist auch, ob die UEFA die Rangers im kommenden Jahr fürs europäische Geschäft zulässt. Der Taditionsclub erhält seine größten Einnahmen durch das internationale Geschäft, die Einnahmequellen der eher kleinen schottischen-Liga sind eher begrenzt. Ohne die internationalen Einnahmen sieht es also eher schlecht für den Club aus.

 

   
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