Gewalttätiger Überfall in Osnabrück: Polizei ermittelt

Immer wieder kommt es zu gewalttätigen Übergriffen in den Fußballstadien dieser Welt. Wie jetzt bekannt wurde, auch nach dem Drittligaspiel vom 17. Dezember 2011 zwischen dem VfL Osnabrück und dem SV Darmstadt 98. Folglich mehrerer Zeugenaussagen ist ein junger Mann unmittelbar nach Abpfiff der Partie Opfer eines Verbrechens geworden. Das Opfer wurde von mehreren Unbekannten an den Toilettenanlagen der Nordtribüne mit einem Schlag auf den Hinterkopf zu Boden gestreckt und weiter gewalttätig attackiert.

"Es gibt keine Tendenz zur Zunahme von Gewaltaktionen"

Der VfL-Geschäftsführer appelliert an die Fußballfans, um Gewalt und Rassismus im Stadion und in der Gesellschaft keinen Platz zu bieten: „Wir möchten alle Zuschauer unseres Stadions aufrufen, uns zu kontaktieren, sollte es zu Gewaltaktionen im Stadion kommen oder Personen in diese Richtung auffällig werden. Auch wenn es sich um einen Einzelfall handelt, nehmen wir die Angelegenheit sehr ernst.“ Über weitere Ermittlungsstände ist aktuell noch wenig bekannt, da das Opfer auch nach Vorladung der Polizei keine Aussage tätigte. Der VfL Osnabrück, die Staatsanwaltschaft und die Polizei stehen jedoch in enger Verbindung um die Geschehnisse vom 17.12.2011 möglichst bald aufzudecken. Auf den Stadionbesuch in Osnabrück braucht jedoch niemand zu verzichten, wie VfL-Medienbeauftragte Yvonne Lehnfeld berichtet: "Bis auf wenige Ausnahmen können wir insgesamt von einem friedlichen Miteinander in unserem Stadion sprechen. Es gibt keine Tendenz zur Zunahme von Gewaltaktionen."

FOTO: Flohre Fotografie

 

   
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