Gerüchte um Union: Baumgart vermeidet klares Bekenntnis

Unter Steffen Baumgart stieg der SC Paderborn souverän in die 2. Bundesliga auf, gewann 38 von 54 Spielen, kassierte nur sechs Niederlagen und schoss 133 Tore. Beeindruckende Zahlen, die auch anderen Vereinen nicht verborgen geblieben sein dürften. Bleibt Baumgart in Paderborn? Ein klares Bekenntnis vermied der 46-Jährige nun.

"Wäre doch nur logisch"

Noch ist Manager Markus Krösche entspannt: "Es gibt aktuell Nullkommanull Kontakt zu irgendeinem Verein", betont er im "Westfalen Blatt". Doch nachdem Zweitligist Union Berlin am Montagnachmittag die Trennung von Trainer André Hofschneider bekanntgegeben hat, scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, ehe Baumgart bei den Eisernen als möglicher Nachfolger gehandelt wird. Schließlich lebt der 46-Jährige seit mehreren Jahren in Berlin-Köpenick, der Heimat von Union Berlin. Seine Frau arbeitet nach Angaben der Zeitung sogar bei den Eisernen, auch Baumgart schnürte zwischen 2002 und 2004 die Schuhe für Union und bestritt 68 Zweitliga-Spiele.

Noch immer verbindet den 46-Jährigen eine besondere Beziehung zu den Rot-Weißen – das verschweigt er nicht. Im Gegenteil: Aufgrund seiner Verbindung zu Union und der Leistung in Paderborn wäre es "doch nur logisch", wenn "ich einer von denen sein könnte, über die man dort nachdenkt", meint der 46-Jährige.

Ausstiegsklausel im Vertrag

Bisher habe es zwar noch keinen Kontakt gegeben, beteuert Baumgart, doch falls in Kürze ein konkretes Angebot kommen sollte, "kann ich das nicht verhindern und ich werde mir alles anhören." Ein klares Bekenntnis zum SC Paderborn klingt anders. Dennoch macht der 46-Jährige auch klar: "Ich bin sehr glücklich in Paderborn und werde deshalb nicht loslaufen." Ohnehin hat Baumgart seinen Vertrag beim SCP erst zu Beginn des Jahres bis 2020 verlängert, soll sich laut dem "Westfalen Blatt" jedoch eine Ausstiegsklausel gesichert haben. Diese könnte ihm einen vorzeitigen Abgang ermöglichen – bei entsprechender Ablösesumme.

Und so wird man in Paderborn in den nächsten Tagen verstärkt in die Hauptstadt blicken und das Geschehen um Union Berlin genauer verfolgen. Sollte Baumgart den SCP tatsächlich verlassen, wäre das ein echter Paukenschlag und herber Verlust.

   
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