Gelingt der Alemannia gegen Unterhaching der nächste Sieg?

In den vergangenen Tagen waren die Schlagzeilen rund um Alemannia Aachen mal wieder von den negativen Begleiterscheinungen der Insolvenz geprägt. Doch morgen wird wieder Fußball gespielt – der TSV gastiert bei der SpVgg Unterhaching (live auf br.de). "Wir sind froh, dass es wieder um Fußball geht“, so Trainer René van Eck auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.„Natürlich beschäftigt das die Mannschaft. Aber es ändert nichts an unserer Zielsetzung, den sportlichen Verbleib in der 3. Liga sichern zu wollen“. Damit dies gelingt, wollen die Alemannen nach dem überzeugenden Auftritt gegen die Stuttgarter Kickers am Samstag nachlegen. „Wenn wir das spielen, was wir können, wird es für jeden Gegner schwer uns zu schlagen“, ist René van Eck von seinem Team überzeugt. Dass der kommende Gegner 2013 noch ohne Punktgewinn ist und zuletzt fünf Niederlagen in Folge kassierte, beeindruckt den Trainer derweil weniger. „Haching hatte zuletzt eine schlechte Phase, wo nicht gepunktet werden konnte. Die Mannschaft hat sich aber in jedem Spiel viele Chancen erspielt, die ungenutzt blieben“. Mario Erb (gebrochener Zeh) wird beim Spiel gegen Unterhaching aber ebenso fehlen wie Aimen Demai, Sascha Rösler, Thomas Stehle,  Florian Müller und Robert Leipertz (Hüftprobleme).

Unterhaching zuletzt mit fünf Niederlagen in Folge

Die SpVgg Unterhaching geht mit ganz anderen Vorzeichen in die Partie. Nach zuletzt fünf Niederlagen Folge hat sich das Überraschungsteam aus der Hinrunde längst aus dem Aufstiegskampf verabschiedet. „Wir müssen schnell die Fehler minimieren, dann klappt es wieder. Ich hoffe, wenn die Temperaturen ansteigen, holen wir wieder Punkte", so Haching-Coach Claus Schromm vor der Partie. Die Aachener schätzt er wie folgt ein: „Aachen ist wie ein angeschlagener Boxer und deshalb sehr gefährlich." Personell können die Münchener Vorstädter aus den Vollen schöpfen.

FOTO: Lennart Ebersbach

   
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