Gelingt Alemannia Aachen gegen Halle endlich die Wende?

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Wenn am morgigen 17.Spieltag ab 14 Uhr im Tabellenkellerduell die Alemannia zuhause auf den Halleschen FC trifft, wird ein neues Kapitel Fußballgeschichte geschrieben. Noch nie zuvor standen sich die Schwarz-Gelben aus dem Westen und der Traditionsclub von der Saale einander gegenüber. Zweitligaabsteiger Alemannia Aachen befindet sich zurzeit auf dem 14.Tabellenplatz.

Wenn am morgigen 17. Spieltag ab 14 Uhr im Tabellenkellerduell die Alemannia zu Hause auf den Halleschen FC trifft, wird ein neues Kapitel Fußballgeschichte geschrieben. Noch nie zuvor standen sich die Schwarz-Gelben aus dem Westen und der Traditionsclub von der Saale einander gegenüber. Zweitligaabsteiger Alemannia Aachen befindet sich zurzeit auf dem 14.Tabellenplatz. Die Mannschaft konnte bisher nur wenig überzeugen und wirkte oft fahrig im Umgang mit der möglichen Punkteausbeute. Dementsprechend wartet Aachens Trainer René van Eck nunmehr seit acht Spieltagen auf seinen ersten Heimsieg.

Keine echte Sturmspitze

„Natürlich ist die erreichte Punktzahl seit meinem Beginn hier bei der Alemannia nicht zufriedenstellend, aber mir ist in diesen Tagen auch die Entwicklung des Teams sehr wichtig. Und die ist zweifelsfrei sehr positiv, das zeigen die letzten Auftritte“, so der Trainer auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Aufgrund der Verletzung Dennis Pozders scheint sich abzuzeichnen, dass die Alemannia, so wie im Spiel gegen den 1.FC Heidenheim, ohne wirkliche Sturmspitze auftreten wird, dafür hingegen mit 3 offensiven Mittelfeldspielern. „Die Mannschaft hat sich in dem neuen System wohl gefühlt und das sehr gut gemacht. Es kann durchaus sein, dass wir gegen Halle auch so auftreten werden“, ließ van Eck durchklingen. Rechtsverteidiger Christian Weber musste in Heidenheim nach einer halben Stunde mit muskulären Problemen das Spielfeld verlassen. Nachdem er die Woche über nicht voll mittrainieren konnte, wird wohl Timo Brauer die Position auf der rechten Abwehrseite übernehmen. Wieder mit dabei ist Timmy Thiele nach seiner Rot-Sperre. Er hatte zuletzt auf Geheiß von Trainer van Eck sogar nur bei den Amateuren mittrainiert, um seine persönliche Einstellung zum Profifußball zu überdenken.

Live-Stream im Internet

Drittligaaufsteiger Halle wartet mittlerweile bereits seit zehn Spielen auf einen Sieg. Nach einem furiosen Saisonstart holte der Club nur vier Punkte aus den letzten zehn Partien. So wurde man durchgereicht bis auf den 16. Rang. Trainer Sven Köhler arbeitete unter der Woche aufgrund dessen mit seiner Mannschaft an der „Fehler-Minimierung“. Dabei ließ er Spielzüge nachstellen, die ihm nicht gefallen haben und diese immer wieder wiederholen. Herausgekommen ist dabei, dass er seine Mannschaft für das Spiel gegen Aachen taktisch umstellen wird und damit zu einem System zurückkehren wird, das er vor der Saison schon einmal testete. Der Hallesche FC wird mit zwei Stürmern auflaufen.  „Michael Preuß wird in Aachen wieder in der Spitze beginnen. Etwas hängend dahinter spielt mit höchster Wahrscheinlichkeit Andis Shala“, so Köhler. Das Spiel wird live im Internet vom WDR auf sportschau.de per Stream  übertragen. Auch der MDR wird im Rahmen seiner Sendung  „Sport im Osten“ einen Livestream anbieten.

FOTO: Dieter Schmoll

 

   

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