Geisterspiele im November treffen Hansa "natürlich hart"

Mit knapp 30.000 Zuschauern in vier Partien konnte Hansa Rostock ligaweit bisher die meisten Fans in seinem Stadion begrüßen. Dass die drei Heimspiele im November aufgrund steigender Corona-Zahlen nun ohne Zuschauer ausgetragen werden müssen, ist für die Kogge entsprechend ein schwerer Schlag.

Bis zu 500.000 Euro

"Das trifft uns natürlich hart", so Vorstandsvorsitzender Robert Marien im "NDR". Konkret rechnet der Hansa-Boss mit einem "weiteren finanziellen Schaden zwischen 300.000 und 500.000 Euro". Vor allem, dass die Partie gegen Dynamo Dresden am 21. November vor leeren Rängen ausgetragen werden muss, "tut weh", sagte Marien. Schließlich wäre das Ostseestadion unter normalen Umständen wohl ausverkauft gewesen.

"Aber jammern ist nicht angebracht, wir müssen da jetzt durch und versuchen, gegen den finanziellen Schaden und die nicht vorhandene Stimmung im Stadion anzukämpfen", so der 39-Jährige. Es gelte nun zusammenzurücken. "Das hat Hansa in diesem Kalenderjahr bereits gut gemacht, sodass wir auch diese Situation überstehen werden."

Gehaltsverzicht der Mannschaft

Was Marien so optimistisch macht: "Wir haben mit der Mannschaft gesprochen und uns zusammen mit dem Vorstand auf einen freiwilligen Gehaltsverzicht im November verständigt." Ein starkes Signal.

Und mit Blick auf den Dezember hofft Marien, "dass wir wieder 7.500 Fans im Stadion begrüßen können". Eine Zahl, mit der Hansa für die komplette Saison kalkuliert. Denn mit vollen Stadien rechnet Marien in den kommenden Monaten nicht. "Die wird man, so realistisch muss man sein, in dieser Saison an keinem Standort in Deutschland sehen."

   
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