Fünf Spiele ungeschlagen: Miriuta gibt Cottbus neue Energie

Der freie Fall ist gestoppt. Sechs Wochen nach der Amtseinführung von Vasile Miriuta als neuem Chefcoach kann der FC Energie Cottbus ein positives Zwischenfazit ziehen. Fünf Spiele hat man unter dem 47-jährigen Ungar absolviert und noch keines verloren. Zwar gelang den Lausitzern in diesen fünf Partien nur ein Sieg, doch der war spektakulär. Der Trend zeigt: es geht nach bergauf.

Ungeschlagen gegen die Top 3 der Liga

Ausgerechnet beim Klassenprimus Dresden fuhren die Cottbuser drei Punkte ein – die einzige Niederlage, die Dynamo bislang hinnehmen musste. Beim Blick auf die letzten drei Cottbuser Gegner wird klar, dass auch die Unentschieden, die sich Miriutas Team erspielte, hoch einzuschätzen sind: Nach dem Sieg beim Tabellenführer hatte Energie es mit dem Tabellenzweiten Münster (0:0 auf eigenem Platz) und dem Tabellendritten Großaspach zu tun (1:1 im Auswärtsspiel). Und gegen die besten drei Teams der Liga nicht zu verlieren, ist für einen Tabellensechzehnten mehr als achtbar.

Nach gutem Start ging’s rasant bergab

Begonnen hatte die Saison sehr erfreulich: Trainer Stefan Krämer startete mit einem Heimerfolg gegen Halle und einem Auswärtssieg bei Werder Bremen II. Doch dann folgten acht Spiele, die nur zwei Punkte brachten und in denen sich die Mannschaft erschreckend schwach und passiv zeigte. Auch Interimscoach René Rydlewicz, der beim 1:2 gegen Kiel auf der Bank saß, konnte daran nichts ändern. Miriuta, der als Spieler 121-mal für Energie auflief und 23 Tore erzielte, hat das Team stabilisiert und für einen Stimmungsumschwung gesorgt. Das zeigen auch Aussagen wie "Die Mannschaft hat Charakter“ oder "die Jungs haben mit Herz gespielt“ – Sätze, die vor seinem Amsantritt in Cottbus nicht zu hören waren. Doch zum Jubeln ist es noch zu früh: Mit 15 Punkten aus 15 Spielen hat Energie gerade mal einen Zähler mehr als der Tabellenletzte Kiel. Am Samstag gegen die U23 des VfB Stuttgart kann Cottbus zeigen, ob die Energie in der Mannschaft stimmt.

   

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