5 Fragen an den 3. Spieltag: Nach dem Pokal zurück in den Alltag?

Nach dem aus Sicht der dritten Liga erfolgreichem Pokalwochenende geht es von Freitag bis Sonntag wieder um die begehrten Punkte in der Liga. Bereits am Freitagabend (19 Uhr) eröffnet Unterhaching den Spieltag bei der Reserve von Borussia Dortmund. liga3-online.de wirft einen Blick auf den dritten Spieltag und stellt die zentralen Fragen für die nächste Episode der noch jungen Saison.

 

1. Wer gewinnt "Jugend forscht" in Dortmund?

Sowohl die SpVgg Unterhaching als auch Borussia Dortmund II sind bekannt für ihren Jugendstil. 21,8 Jahre betrug der Altersdurchschnitt von Dortmund am letzten Spieltag (0:1 gegen Osnabrück). Unterhaching toppt das Ganze mit einem Schnitt von 21,4 Jahren. Am Freitag (19 Uhr) stehen sich die beiden Teams im Dortmunder Stadion Rote Erde gegenüber. Während die BVB-Reserve auf drei Punkte kommt, spielten die Hachinger bislang zweimal Remis (gegen Chemnitz und Regensburg). Eins dürfte klar sein: Über die Erfahrung wird es schwer das Spiel zu gewinnen, sind es doch die jüngsten Mannschaften der Liga. Richtungsweisend dürfte das Spiel aber ohne Zweifel sein. Dem Gewinner winkt eine gute Platzierung nach drei Spieltagen.

2. Pokal-Helden unter sich – Bleiben beide ungeschlagen?

Wie ähnlich sich beide Teams sind, fällt erst bei einem genauen Blick auf. Osnabrück – mit zwei Siegen in der Liga und im Pokal schaltete man erst kürzlich Zweitligist Erzgebirge Aue aus. Bei den Lilien sieht das ähnlich aus. Zweimal Unentschieden bedeutet, dass Darmstadt ebenfalls noch ungeschlagen in Pflichtspielen ist, auch, weil in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals Bundesligist Borussia Mönchengladbach ausgeschaltet wurde. Zudem haben beide Vereine im Sommer ihr Personal fleißig ausgetauscht. Die nächste Gemeinsamkeit ist das Spiel am Samstag (14 Uhr) am Böllenfalltor in Darmstadt. Vor heimischem Publikum will Darmstadt nach Gladbach auch Osnabrück ärgern und im Idealfall, ähnlich wie die Gäste aus Osnabrück, dreifach punkten – die nächste Parallele.

3. Kleines Top-Spiel – Punktet Erfurt auch in Münster?

Zwei Siege, 4:0 Tore – man hat schon schlechtere Saisonstarts bei Rot-Weiß Erfurt gesehen. Doch am dritten Spieltag wartet der nächste Prüfstein auf die Kogler-Elf. Aufstiegsaspirant und Pokalschreck Preußen Münster wartet im Preußenstadion auf die Erfurter. Die Münsteraner schalteten im Pokal erfolgreich Zweitligist FC St. Pauli aus. Dem 3:0-Auftakterfolg der Adlerträger gegen Burghausen folgte ein Unentschieden gegen RB Leipzig. Bislang ist für beide Vereine der Saisonverlauf zufriedenstellend. Damit das auch so bleibt, wird beiden Teams im kleinen Top-Spiel viel abverlangt. Immerhin gastiert der Zweite beim Fünften.

4. Saarbrücken nach dem Bremen-Spiel in der Spur?

Nach zwei Niederlagen zum Saisonstart finden sich rundum erneuerten Saarbrücker auf Platz 18 wieder. Besonders bitter: das 1:5 in Kiel, nach eigener Führung. Doch im DFB-Pokal fand die Luginger-Elf zurück zur alten Stärke. Bundesligist Weder Bremen musste sich im Ludwigsparkstadion geschlagen geben und erneut in der ersten Runde des Pokalwettbewerbs die Segel streichen. Der jüngste Sieg über die Bremer dürfte auch Mut für die Liga machen. Am Samstag der SV Elversberg zum Saarland-Derby. Der SVE, frisch aus der Regionalliga aufgestiegen, hat auch erst einen Punkt auf dem Konto. Im Duell der beiden Mannschaften aus dem Süd-Westen geht der FCS als Favorit an den Start. Für Elversberg mit Sicherheit ein gewöhnungsbedürftiger Auftritt – Tragen sie ihre Heimspiele doch aktuell auch im Ludwigsparkstadion aus.

5. Wie schlägt sich Chemnitz gegen Heidenheim?

Beide Teams gehören mittlerweile fast schon zum Inventar der dritten Liga, doch in dieser Saison wollen beide oben mitspielen. Mit einem Sieg und einem Remis ist das dem 1. FC Heidenheim gelungen, in Chemnitz ist ein Punkt von sechs möglichen noch zu wenig. Dieses Steigerungspotenzial will der CFC gegen die Heidenheimer abrufen. Bei einem weiteren Punktverlust droht der Mannschaft von Gerd Schädlich ein Fehlstart. Auf der anderen Seite bleibt es abzuwarten wie die Heidenheimer den langen Pokalfight mit den Münchener Löwen verkraftet haben. 1860 bezwang den ambitionierten Drittligisten erst nach 120 Minuten Spielzeit plus Elfmeterschießen.

FOTO: Flohre Fotografie

 

   
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