Für Lizenz: FSV Zwickau muss 400.000 Euro nachweisen

Sportlich hat sich der FSV Zwickau für die siebte Drittliga-Saison in Folge qualifiziert, wirtschaftlich haben die Westsachsen dagegen noch einige Hausaufgaben erledigen, um die endgültige Zulassung zu erhalten.

Investorengruppe vor Einstieg?

Wie die "Bild" berichtet, muss der FSV gegenüber dem DFB eine Summe von 400.000 Euro nachweisen – und zwar bis zum kommenden Mittwoch um 17 Uhr. Die Hoffnung: Ein Teil des Geldes könnte von einer lokalen Investorengruppe kommen, zu der sich sechs bestehende und neue Sponsoren des Klubs zusammengeschlossen haben. Im Raum steht, dass sie zunächst für zwei Jahre in den FSV investieren könnte. Der Haken: Die Gruppe setzt darauf, dass Tobias Leege und Toralf Wagner auch künftig dem Vorstand angehören werden. Allerdings hatten beide zuletzt ihren Rückzug zum 30. Juni angekündigt.

Ein Dilemma, denn die Schwäne sind auf das Geld angewiesen, wie Geschäftsführer Olaf Albrecht deutlich macht: "Es gibt zu dieser Zusammenarbeit keine Alternative, zumindest kenne ich keine. Mit deren Inhalten könnten wir unsere Einsparungen in Höhe von rund 800.000 Euro reduzieren. Sie tragen auch dazu bei, dass wir die Nachbesserungen zur Zulassung erfüllen können." Ob Leege und Wagner weitermachen und damit die Forderung der Investoren erfüllen? Viel Zeit, um darüber nachzudenken, bleibt nicht.

   
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