Für den Chemnitzer FC zählen nur die drei Punkte

Wie wichtig der 1:0-Erfolg des Chemnitzer FC gegen Rot-Weiß Erfurt war, verdeutlicht der Blick auf die Tabelle. Chemnitz ist Zwölfter mit 16 Punkten, Osnabrück steht mit drei Zählern weniger auf einem Abstiegsplatz. Im Lager der Himmelblauen war die Freude über den später Siegtreffer deshalb riesig. Wie der Erfolg zustande kam, interessierte nach dem Spiel niemanden mehr. 

"Hauptsache gewonnen"

Es war kein gutes Spiel, das die 7.735 Zuschauer in Chemnitz zu sehen bekamen. Über weite Strecken der Partie waren die Gäste aus Erfurt zumindest gleichwertig, das Tor aber machte in der Schlussphase der CFC. Und was für eins: Florian Hansch legte in der 87. Minute einen eigentlich bereits geklärten Freistoß überlegt auf Kapitän Marc Endres ab, der den Ball mit vollem Risiko zum 1:0-Siegtreffer unter die Latte hämmerte. "Hauptsache gewonnen", sagte Endres im Gespräch mit "Telekom Sport". "Ich würde aber spontan nicht sagen, dass es ein verdienter Sieg war." Und sein Trainer Horst Steffen gab ehrlich zu: "Wir hatten Schwierigkeiten, gut zu verteidigen. Aber für uns zählen nur die drei Punkte."

"Ähnlich wichtig wie ein Ligaspiel"

Für die Himmelblauen aus Chemnitz war es ein guter Start in diese Englische Woche mit drei Spielen in nur acht Tagen. Am Dienstag steht im Sachsenpokal das Achtelfinale gegen den Regionalligisten VfB Auerbach an, ehe es am Samstag in der Liga mit einem Auswärtsspiel in Meppen weitergeht. Trainer Steffen muss nun sehen, dass er seine Spieler so vorbereitet, dass sie beide Spiele mit voller Kraft angehen können, ohne sich dabei körperlich zu überfordern. Keine leichte Aufgabe. Aber abschenken, das machte Steffen ganz deutlich, wolle er den Landespokal natürlich keinesfalls. "Wir hatten im DFB-Pokal in der ersten Runde Bayern München hier, diese Möglichkeit wollen wir uns auch für das nächste Jahr erarbeiten", sagte Steffen "Telekom Sport". "Deshalb ist das Spiel gegen Auerbach ähnlich wichtig wie ein Ligaspiel."

 

 
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