FSV Zwickau stößt an finanzielle Grenze

Im Sommer hatte der FSV Zwickau intern das Ziel ausgegeben, die Saison 2017/18 mit einem positiven Überschuss abzuschließen, doch daraus wird offenbar nichts. Auf der Jahreshauptversammlung kam heraus, dass der FSV finanziell an seine Grenzen stößt.

"Liquidität ist nicht gefährdet"

Die Zahlen, die Vorstandssprecher Tobias Leege präsentierte, dürften nicht unbedingt für Freude im Kreis der anwesenden Mitglieder gesorgt haben. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, wird der FSV Zwickau diese Saison nicht mit einem Überschuss abschließen, stattdessen könnten knapp 400.000 Euro im Etat fehlen. Bereits die letzte Spielzeit hatten die Sachsen mit einem Defizit von 305.000 Euro beendet. "Die Liquidität ist nicht gefährdet", konnte Leege immerhin verkünden. Doch die vor der Spielzeit ausgegebenen "Planzahlen sind nach aktuellem Stand schwer zu erreichen."

Zuschauerschwund beim FSV

Und das hat viel mit dem Zuschauerschwund beim FSV zu tun. Kamen in der letzten Spielzeit im Schnitt noch 5.311 Zuschauer zu den Heimspielen, so sind es jetzt nur noch 4.985 – damit wird man in Zwickau nicht kalkuliert haben. "Eine Ursache ist sicherlich die unbefriedigende sportliche Situation im Herbst", sagt Leege. Zu den Maßnahmen, die Leege und seine Vorstandskollegen zu ergreifen werden, gehören Gespräche mit Stadt und Stadionbetreiber, das Ziel: die jährliche Miete von bislang 390.000 Euro netto drücken.

   
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