FSV Zwickau: Enochs-Endspiel gegen den VfB Lübeck?

Mit einem Heimspiel gegen den VfB Lübeck startet der FSV Zwickau in zwei Wochen in die restliche Saison. Laut der "Bild" soll die Partie zum Endspiel für Trainer Joe Enochs werden.

Nur ein Sieg aus den letzten acht Spielen

Auch wenn die Westsachsen nach der Corona-Quarantäne noch drei Nachholspiele in der Hinterhand haben: Mit nur 15 Punkten aus 14 Spielen und dem 18. Tabellenplatz blieb das Enochs-Team bisher hinter den Erwartungen zurück. Nach dem guten Saisonstart mit drei Siegen aus den ersten sechs Spielen konnte Zwickau nur noch eine von acht Partien gewinnen (2:1 gegen Meppen) und präsentierte sich vor allem zuhause desaströs (nur vier Punkte aus acht Spielen). Aufgrund der bisher schwachen Saisonbilanz soll der Aufsichtsrat dem Vorstand nun die Empfehlung ausgesprochen haben, sich ernsthaft mit einem möglichen Trainerwechsel zu beschäftigen, wie das Blatt berichtet.

Bereits Anfang Dezember war die Nachholpartie in Verl zum Endspiel für Enochs ausgerufen worden, doch nachdem das Duell aufgrund von Corona-Fällen abgesagt wurde und Zwickau nach dem Re-Start in Meppen gewann, blieb der US-Amerikaner im Amt. Die 0:2-Pleite gegen Rostock vor einer Woche war jedoch ein erneuter Rückschlag.

Schaut sich Wachsmuth schon um?

Anfang des Monats wollte Vorstandssprecher Tobias Leege von einem Endspiel noch nichts wissen. Der Begriff sei "denkbar ungünstig" und "auch falsch", wie er dem "MDR" sagte. Es wäre nicht der Fall, "dass nach dem Spiel eine Entscheidung getroffen wird, ob der Trainer geht". Vielmehr wäre die Partie ein weiterer Gradmesser gewesen, wohin der Weg geht. Denn: "Zu sagen, es liegt nur am Trainer, ist zu einfach." Ob Leege und Co. ihre Meinung bei einer möglichen Niederlage gegen Lübeck ändern werden?

Sportchef Toni Wachsmuth soll angeblich bereits den Auftrag erhalten haben, sich auf dem Trainermarkt umzuschauen. Sobald im Rahmen der Nachlizenzierung entsprechende Liquiditätsnachweise beim DFB vorgelegt sind, wäre der FSV auch handlungsfähig. Klar ist aber auch: Enochs' Vertrag läuft noch bis 2022, sodass der US-Amerikaner im Falle einer Freistellung weiterhin bezahlt werden müsste.

   
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