Köln verpflichtet französischen Stürmer gegen die Tormisere

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© FB/Fortuna

Kurz vor dem Ende der Transferperiode hat sich Fortuna Köln noch einmal verstärkt und den französischen Torjäger Anatole N’Gamukol verpflichtet. Der 31-Jährige stand zuletzt bei Stade Reims unter Vertrag und und bringt jede Menge internationale Erfahrung mit in die Domstadt. 

Stürmer mit internationaler Erfahrung

Mit gerade einmal 20 Treffern stellt Fortuna Köln die derzeit zweitschlechteste Offensive der Liga, nur die SG Sonnenhof Großaspach (16 Tore) ist ungefährlicher vor dem gegnerischen Kasten. Nun hat der Tabellen-15. der 3. Liga aber auf die anhaltende Tormisere reagiert und den französischen Stürmer Anatole N’Gamukol verpflichtet. Der 31-Jährige spielte in seiner Karriere bereits in Spanien (CF Palencia), der Schweiz (u.a. Grasshoppers Zürich) und Frankreich, wo N’Gamukol zuletzt für Stade Reims nach dem Aufstieg in die Ligue 1 zuletzt nicht mehr zum Einsatz kam.

"Auch ein klares Signal an alle Fortuna-Fans" 

"Es ist im Winter immer eine große Herausforderung, Spieler zu verpflichten, die kurzfristig weiterhelfen. Ich bin froh darüber, dass wir kurz vor Transferschluss noch einen torgefährlichen Stürmer für uns gewonnen haben", freut sich der Geschäftsführer der Fortuna Köln Spielbetriebsgesellschaft mbH, Michael W. Schwetje, auf der Website des Vereins über den neuen Spieler. "Wir sind überzeugt, dass er uns mit seinen Qualitäten im Kampf um den Klassenerhalt helfen wird. Es ist auch ein klares Signal an alle Fortuna-Fans, dass kurzfristig das sportliche Überleben die höchste Priorität hat." In 95 Spielen der französischen Ligue 2 erzielte N’Gamukol 19 Treffer, auf ebenso viele Tore kann der Franzose auch in der Schweizer Super League verweisen, für die er drei Spiele weniger benötigte. Auch in der Europa League (vier Spiele, ein Tor) und der Qualifikation zur Champions League (Champions League) trat der 31-Jährige schon auf.

"In drei, vier Wochen – wenn er seinen Trainingsrückstand aufgeholt hat – wird er sicher mit seiner Torgefahr für wichtige Impulse sorgen", versucht Trainer Tomasz Kaczmarek zunächst einmal die Erwartungen etwas zu drücken, erhofft sich aber auf Dauer schon eine Verstärkung.

   

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